Eier- Recherche 2012: Über Bio-, Freiland- und Bodenhaltung

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Menschen, die Tiere schützen wollen und dennoch Eier konsumieren, achten häufig darauf, dass ihre Eier aus Freiland- oder Bio-Haltung stammen. Die 0 auf dem Ei gibt die Herkunft an. Dabei bedeutet „0″ Bio-Haltung. Ermittler von PETA Deutschland wagten im Spätsommer 2012 einen Blick hinter die Kulissen und mussten feststellen, dass die Hühner auch in den sogenannten alternativen Haltungsformen zur bloßen Produktionseinheit degradiert werden. Die Grausamkeit, die die Tiere dort tagtäglich erdulden müssen, steht der in den von der Gesellschaft und dem Gesetz geächteten Käfighaltungen in kaum etwas nach. http://www.peta.de/eierrecherche2012

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2 Responses

  1. Franz-Josef Lesker

    Es ist gut, dass die wirklich schwarzen Schafe in der Branche angeprangert werden. Denn meistens sind es konventionelle Hühnerbarone, die im Biomarkt einen schnellen Euro sehen. Zu lasche Kontrollstellen, Nachbarn die die Klappe nicht aufkriegen…. Da kommt das eine zum anderen. Schön wäre gewesen, wenn der Bericht etwas mehr differenziert hätte. Denn es gibt sehr wohl artgerechte und vorbildliche Hühnerhaltungen. Und das müssen nicht nur die ganz kleinen Ställe sein. Leider ist heute auf den ersten Blick nichts mehr so wie es scheint. Woran wir als Verbraucher nicht ganz unschuldig sind: Wer sich verarschen lässt und nicht sehen, hören und wissen will……! Jeder sollte sich sein eigenes Bild machen. Das geht aber nur wenn man sich aus verschiedensten Quellen informiert und recherchiert. Oberflächlich geht da gar nichts.

  2. 8DDD

    Ich habe das Video in einem satirischen “News”-Beitrag zum Thema “Ostern” verlinkt:
    http://kamelopedia.mormo.org/index.php?title=News:2013-03-26_%E2%80%93_Ostern_f%C3%A4llt_aus_%2B%2B%2B_Osterhase_im_Knast_%2B%2B%2B_Kinder_verzweifeltHumor hat ja eine lange Tradition als Transportmittel für ernste Angelegenheiten. Ich hoffe, dass so auch der ein oder andere Leser, der nicht bereits aktiv nach Infos sucht, für das Thema sensibilisiert wird. Ansonsten möchte ich mich Franz-Josef Lesker anschließen. Auch ich wünschte mir – nicht nur in diesem Beitrag – eine differenziertere Darstellung, die nicht nur die scheußlichsten Auswüchse zeigt, sondern auch die weniger krassen Bedingungen thematisiert. Es muss ja auch dann nicht zwangsläufig im Fazit enden, den Konsum tierischer Produkte hochzujubeln. Bloß kann eine etwas einseitige Berichterstattung auch schnell als unseriöse Holzhammermethode verstanden werden, was dem Image und dem Anliegen von Peta u.U. schaden kann.