Dieses Kätzchen müsste tierärztlich versorgt werden
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Was ist das?

Auch wenn der Kalender es noch nicht bestätigt: es ist Winter. Und während einige Landesteile noch nasskaltes Regenwetter aushalten ist die Landschaft in anderen Regionen bereits durch eine weiße Schneeschicht verzaubert. Doch ganz gleich in welcher Form sich der Winter derzeit zeigt: für heimatlose Katzen ist die kalte Jahreszeit hart und entbehrungsreich.

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krankes Katzenkind auf einem Bauernhof

Erfreulicherweise  erkennen immer mehr Kommunen die Notwendigkeit einer Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen in Privathaushalten – um die Population heimatloser Tiere zu senken und so das Leid zu verringern. Über 170 Städte und Gemeinden haben bereits ein solches Kastrationsgebot beschlossen.

Hessen ist dabei!
Mit Hessisch Lichtenau hat sich die erste Stadt in Hessen für diese tierfreundliche Regelung entschieden: Bereits Mitte Oktober stimmte die große Mehrheit der Stadtverordneten für eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht.

Effektive Zusammenarbeit von Politik und lokalen Tierschutzorganisationen
Zu diesem tollen Ergebnis kam es in erster Linie durch Informationen der örtlichen Tierschutzorganisationen, die aufzeigten, dass die Zahl der heimatlosen Tiere in der Region in den vergangen Jahren stark ist gestiegen ist. Dazu kam ein spezieller Fall: Ein Katzenhalter weigerte sich, seine Tiere kastrieren zu lassen, obwohl sie sich ungehinderten fortpflanzten und an unbehandelten Krankheiten litten. Der hinzugezogene Amtstierarzt erklärte, dass es mit einem Kastrationsgebot einfacher sei, gegen das Elend der Tiere und den ignoranten Halter vorzugehen. Und so entschied sich Hessisch Lichtenau für die verpflichtende Kastration von Freigänger-Katzen.

Diese effektive Zusammenarbeit von Politik und lokalen Tierschutzorganisationen ist vorbildlich! Zugleich zeigt dieser Fall exemplarisch, wie sehr die Entscheidung für oder gegen eine Kastrationspflicht von der Einstellung der Politiker abhängt.

Die Politik ist weiterhin gefragt
Wir wünschen uns in der Vorweihnachtszeit also das Mitgefühl der Politker auch für die heimatlosen Tiere – und dass sich weitere Kommunen und Städte dieser Regelung anschließen: dafür machen wir uns stark.
Doch damit nachhaltig und bundesweit Wirkung erzeugt werden kann, muss die Kastration von Freigänger-Katzen flächendeckend verpflichtend werden. Deswegen sind vor allem Bund und Länder gefragt, hier eine klare Regelung für die Katzen zu treffen.

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PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.