Vegan on Tour – Das Weihnachtsspecial

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Immer wieder werde ich von Neu-Veganern, die viel mit Freunden unterwegs sind, gerne um die Häuser ziehen und sich erst seit kurzem vegan ernähren, gefragt, was man denn unterwegs so essen könne.

Falafel von kudumomo auf www.flickr.com

Falafel von kudumomo auf www.flickr.com

Momentan ist Weihnachtsmarktzeit, daher habe ich mal überlegt, was ich im letzten Jahr dort gefunden habe. Auf dem Dresdner Weihnachtsmarkt beispielsweise gab es mehrere Angebote für Liebhaber der süßen veganen Küche. An einem Stand wurden Nougat und Marzipan angeboten, und zwar richtiger Nougat und richtiges Marzipan, die ganz ohne Milchpulver auskommen. An einem anderen Stand gab es Unmengen verschiedener gebrannter Mandeln, Erdnüsse, Kürbiskerne und anderen Nüssen. Und zu guter Letzt fand ich auch noch mehrere Sorten vegane Lebkuchen mit Zartbitterschokoüberzug.  Klar, dass sich hier die Süßspeisen nur so tummeln, während das Angebot an deftigen Speisen etwas karger ausfällt. Aber Not macht erfinderisch. Und so wird es in diesem Jahr bereits den dritten veganen Weihnachtsmarkt in Hannover geben. Und zwar am 8. und 9. Dezember 2012 von 12:00 bis 18:00 Uhr am Steintorplatz.

Wer auch während des Jahres öfter in on Tour ist und keine Zeit hat, sich selbst etwas zuzubereiten, muss bestimmt ab und an auf Fast Food zurückgreifen. Aber auch da gibt es leicht erhältliche, schnelle vegane Alternativen. Zum Beispiel Falafel im Fladenbrot mit Salat beim türkischen Imbiss, eine Tofu-Reis-Gemüse-Pfanne beim Asia-Imbiss oder die Gemüsepizza ohne Käse, die der nette Italiener um die Ecke gerne zubereitet. Klar, in größeren Städten ist die Auswahl an vegetarisch-veganen Restaurants entsprechend hoch und man muss sich keine Sorgen um die Verpflegung machen. Doch selbst auf dem Dorf im Gasthaus “Zum Hirschen” kann man einen Koch darum bitten, die Bratkartoffeln in Öl anzubraten und dazu einen Salat zu servieren. Daran erkennt man übrigens auch, ob ein Koch wirklich mit Lebensmitteln umgehen kann, oder in Panik gerät, wenn er mit seiner Tütensuppe nicht mehr weiterkommt.

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