Das traurige Kälbchen

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Ein absolut trauriges Video zeigt hier einmal ganz deutlich, was es für die Kühe bedeutet, wenn wir Menschen ihre Milch trinken.

Jede Kuh, die Milch geben soll, muss ein Kälbchen auf die Welt bringen. Da ihre Milch allerdings vom Bauern verkauft wird – und das ist unabhängig davon, ob das ein Bio-Bauer ist oder nicht – wird ihr das Kälbchen weggenommen. Meist passiert das bereits nach einem Tag, damit sich die Mutter-Kind-Bindung nicht festigen kann. Bauern, die ihre Kälber erst nach ein oder zwei Wochen ihren Müttern entreißen, berichten davon, dass dann die Kühe und Kälbchen viel länger nacheinander rufen. Die Tiere verstehen die Welt nicht mehr. Sie sind unendlich traurig über den Verlust ihrer Mütter und Kinder. Jede Mutter kann nachvollziehen, wie schlimm es für sie und ihr Kind sein würde, wenn man es ihr nach der Geburt aus dem Arm entreißen oder nach drei Wochen plötzlich wegnehmen würde.

Das Video endet damit, dass das Kälbchen verstört und eingeschüchtert, alleine in einer Box liegt. Was folgt, ist keineswegs besser. Mit Ersatznahrung wird das Kleine gemästet, bis es schließlich vom Bauern an den Schlachter verkauft wird. Weiblichen Kälbern droht das gleiche Schicksal wie ihren Müttern.

Das alles könnte man verhindern, wenn jeder anstelle von Milch und Milchprodukten auf pflanzliche Alternativen ausweicht. Vegane Margarine statt Butter, Pflanzendrinks anstelle von Milch, Sojajoghurts und Soja Cuisine in Suppen und Soßen oder Lupineneiscreme machen einen Umstieg auf die vegane Ernährung ganz leicht.

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  • Reg09

    Tschuldigung, aber wo ist da der deutsche Untertitel?

    Oha, der Bauer ist aber ganz schön dumm … wenn er so versucht das Kalb der Mutter zu nehmen, dann kanns bei einer temperamentvolleren Kuh passieren, dass sie ihr Kalb schützen möchte und diesen Mann tottrampelt.
    Man hat auch gesehen, dass dieser Landwirt die Tiere nicht absichtlich stressen oder quälen möchte. (Er hat das Kalb ja nicht hart angepackt, eingeschüchtert o. Ä.), aber auch der Landwirt muss seine Brötchen verdienen, nur der einzelne Konsument kann etwas ändern …

    Ach, das tut so im Herz weh … die armen Rinder … ;(
    Diese wundervollen Tiere …

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