10 Ratschläge, die helfen konsequent vegan zu bleiben

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Ihr seid soweit, dass ihr euch für die Tiere einsetzen wollt, die Fakten über die Tierhaltung und die wichtigsten Ernährungsaspekte kennen gelernt habt, aber in eurem Freundeskreis oder in der Familie gibt es immer Streit deswegen. Eure Eltern sorgen sich um eure Gesundheit, eure Freude rollen genervt die Augen und verweigern euren veganen Kuchen. Im “Restaurant zum Hirsch” gibt es für Veganer nur Salatblätter mit Essig und Öl. Kurz: Nicht alle Teile der Gesellschaft sind begeistert von der veganen Ernährung. Noch nicht!

 © iStockphoto.com-Tempura

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Hier kommen 10 Tipps und Tricks, die euch helfen vegan zu bleiben:

1. Essen außer Haus: Nimm immer einen kleinen Snack mit, zum Beispiel einen Apfel, einen Erdnussriegel oder etwas zum Trinken. Wenn das Angebot mal wieder zu wünschen übrig lässt, musst du nicht hungern oder gar auf unveganes Essen zurück greifen.

2. Suche dir Gleichgesinnte in deiner Stadt! Zusammen ist man weniger anfällig für nervende Kommentare und das Kochen und Essen macht in der Gemeinschaft einfach mehr Spaß.

3. Suche Gleichgesinnte in Internetcommunities: Wer als einziger Veganer auf weiter Flur lebt, fühlt sich vielleicht einsam. Suche Leute im Netz, die dir deine wichtigsten Fragen beantworten können oder melde dich beim kostenlosen Vegan-Probeabo an.

4. Keine Ausnahmen: Die Oma hat versehentlich Eier in den Kuchen gemacht und du würdest ihr am liebsten den Gefallen tun und ein Auge zudrücken. Leider bewirkt das oft, dass deine Entscheidung dich vegan zu ernähren nicht ernst genommen wird und beim nächsten Mal gibt es wieder Eier im Kuchen. Wenn du mehrere Wochen konsequent vegan lebst, stellt sich auch dein Umfeld auf dich ein.

5. Verschenke vegane Koch- oder Backbücher, damit deine Freunde und deine Familie verstehen, wie viele leckere und gesunde Mahlzeiten es gibt. Außerdem haben sie dann keine Ausrede mehr, dass sie nicht gewusst hätten, was Veganer so essen.

6. Bring selbst bei Festen leckere Speisen mit, trage zum Buffet bei und überrasche andere mit neuen veganen Gerichten. Nicht nur die Gastgeber freuen sich darüber, dass du ihnen Arbeit abnimmst, sondern auch Gäste werden neugierig neue Gerichte probieren.

7. Lies Bücher und Literatur zum Thema: Das wird dir helfen besser argumentieren zu können und bei kritischen Fragen souveräne Antworten entgegenhalten zu können. Einige Antworten auf häufig gestellte Fragen findest du hier.

8. Erkläre deinen Standpunkt. Aber bleibe dabei immer höflich und ruhig. Viele Menschen, die Fleisch essen, fühlen sich bereits durch die Anwesenheit eines Veganers angegriffen. Wenn du auf deine vegane Lebensweise angesprochen wirst, kannst du ihnen gerne deine Beweggründe erklären. Sprich am besten in der “ich”-Form, dann vermeidest du es, sie in die Ecke zu drängen.

9. Bio beruhigt das Gewissen, hat jedoch nichts mit Tierschutz zu tun. Auch für Bio-Betriebe werden männliche Küken in der Legeindustrie vergast oder zerschreddert, auch in Bio-Betrieben werden männliche Kälber ihren Müttern weggenommen und geschlachtet. Bitte denk immer daran!

10. Du hast doch einmal zur Milch gegriffen, dann nun ist es auch egal und du kannst wieder Milch trinken? Nein! Ein “Ausrutscher” bedeutet nicht, dass du versagt hast – bei der nächsten Mahlzeit und jeder darauffolgenden hast du erneut die Wahl und kannst dich zum Wohl der Tiere für eine vegane Mahlzeit entscheiden.

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