Mauritius: Urlaubsparadies und Affenhölle

Wer Mauritius hört, denkt an weiße Strände, tiefblaues Meer, pure Entspannung…

Makake in Freiheit. ©Perdita; flickr.com

Ich nicht. Wenn ich Mauritius höre, denke ich an Affen. Denn die Trauminsel im Indischen Ozean ist weltweit der zweitgrößte Exporteur von Makaken-Affen für den „Laborbedarf“. Was im Klartext bedeutet, dass fernab westlicher Tierschutzstandards (die ja nun wirklich auch nicht gerade das Gelbe vom Tofu-Ei sind) ganze Affenfamilien dem Regenwald entrissen, in enge Drahtverschläge gesperrt und als Fortpflanzungsmaschinen ausgebeutet werden. Ihre Nachfahren werden dann an Tierversuchslabore in der ganzen Welt verkauft. Die Tiere, die dort lebend ankommen, haben in den Affenfarmen und auf dem Transport bereits Unvorstellbares durchmachen müssen. In den Laboren warten jahrelanges Leid und der Tod auf sie.

Viele Affen allerdings sterben schon vorher. Und manche – wie Recherchen einer britischen Gruppe jetzt zeigen – werden von den Farmbetreibern sogar völlig willkürlich abgeschlachtet, nur weil sie zu groß und zu alt sind, um noch Abnehmer zu finden. Anstatt diese Tiere wenigstens wieder in die Freiheit zu entlassen, wird ihnen tödliches Gift ins Herz gespritzt, dann werden sie verbrannt.

Wenn du, lieber Leser, jetzt genau so entsetzt bist, wie ich, dann tu etwas:

-          Unterschreibe diesen Aktionsaufruf: www.peta.de/snbl. PETAs internationale Kampagne gegen Fluglinien, die Geld am Leid dieser Tiere verdienen, kann den Affenhandel zum Erliegen bringen und so letztendlich auch den Affen auf Mauritius helfen.

-          Erzähle deinen Freunden vom grausamen Schicksal dieser intelligenten und freundlichen Tiere. Je mehr Leute sich engagieren, umso höher unsere Chancen, etwas zu erreichen!

-          Unterstütze PETAs Arbeit für die Tiere mit einer Spende.

-          Mach dich schlau, was du darüber hinaus für die Tiere tun kannst: www.peta.de/aktiv und www.stoptierversuche.de.

Danke!

  • gandalf123

    Genau aus diesem Grund ist es unververantworlich, die ‘Great Ape Protection Act’ zu unterstuetzen, bei der nur Grossprimaten in den Genuss des Schutzes kommen. Ich unterstuetze keine Tierschutzorganisation mehr, welche die GAP foerdert. Diese haette zum allermindesten alle Affenarten und Hunde und Katzen mit einschliessen sollen! Welch eine Verantwortungslosigkeit!

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