PETA beim Nachtwandel in Mannheim

Ein Gastbeitrag von PETA-Aktivistin Simone Wolf

Was ist so schlecht an Bio-Milch? Leiden Veganer nicht an Mangelerscheinungen? Wieso werden Schweinen die Schwänze ohne Betäubung abgeschnitten? Fragen über Fragen, die beim Nachtwandel in Mannheim gestellt wurden. Selbst die philosophischsten wurden durch zahlreiche Aktivisten, die mit Leidenschaft bei der Sache waren, am PETA-Infostand beantwortet. Mit hunderten Flyern bewaffnet  informierten, diskutierten und überzeugten sie zwei Nächte lang die Menschen, sogar einige Skeptiker. Ein herzlicher Dank gilt deshalb allen Helfern!

Das Fest zwischen Hafen und City, bei dem Künstler und Kulturschaffende viele Läden, Lager, Hinterhöfe, Moscheen und andere Locations mit einem spannenden Programm füllten, war ein voller Erfolg. Bei frühlingshaften Temperaturen floss der Besucherstrom ab 19 Uhr bis tief in die Nacht hinein.

Das vegane Essens-Angebot muss hierbei auch erwähnt werden: Döner, Muffins, Sandwiches und vieles mehr – natürlich vegan, natürlich superlecker! Das Vorurteil, dass Veganer nur Körner essen, wurde damit ad acta gelegt.

Ich denke, dass alle Besucher, die an den Tierrechts-Ständen waren, einen Denkanstoß bekommen haben. Viele werden vielleicht in ein paar Tagen oder auch in ein paar Wochen nochmal an das Gespräch denken, den Flyer in die Hand nehmen oder mal auf die PETA-Homepage schauen und den nächsten Schritt in Richtung veganer Ernährung erwägen. Die Samen dafür sind auf jeden Fall gesät!