Erfolg: Noch mehr Städte verbieten Wildtiere im Zirkus – Regierung unter Zugzwang
Auch im Jahr 2012 Jahr starben wieder mehrere Elefanten in deutschen Zirkussen einen qualvollen Tod, Bären müssen weiterhin vor Publikum tanzen, Tiger werden nach wie vor mit der Peitsche durch die Manege getrieben und Giraffen, Nashörner und Affen in winzigen Käfigwagen ständig durch Deutschland gekarrt.
Vor genau neun Jahren, am 17. Oktober 2003, hat der Bundesrat mit einer Entschließung die Bundesregierung beauftragt, Wildtiere im Zirkus zu verbieten. Trotz einer weiteren Entschließung Ende 2011 und obwohl sich die Bundestierärztekammer und weitere Experten für ein Verbot aussprechen, blockiert und verhindert die Bundesregierung und allen voran die zuständige Bundesministerin Ilse Aigner das notwendige Verbot – ein unerhörter Skandal!!
Doch immer mehr Städte machen mobil und verbieten die Tierquälerei: Ganz neu haben jetzt auch Darmstadt, Heppenheim, Siegen und Florstadt Wildtiere im Zirkus auf ihren kommunalen Flächen verboten, nachdem wir die Stadträte ausführlich informiert und unterstützt haben. Viele weitere Städte bereiten ein Verbot derzeit vor, in etlichen Städten ist es schon umgesetzt. Die Zirkusbetriebe, die trotz dem gesellschaftlichen Wandel stur an ihrem tierquälerischen Geschäftsmodell festhalten, werden Pleite gehen, wie zuletzt dieser Zirkus.
Jetzt ist Zeit zum Handeln
Bitte setz´ dich in deiner Stadt auch für ein kommunales Wildtierverbot für Zirkusbetriebe ein. Nimm Kontakt zu den Lokalpolitikern auf und überzeuge sie, einen entsprechenden Antrag im Stadtrat einzureichen.
