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Exklusives Video: Elefant läuft seinem Elend bei Circus Carl Busch davon – und wird ins Gehege zurück geschlagen

Elefant bei Circus Carl Busch 2011 (c) PETA
Elefant bei Circus Carl Busch 2011 (c) PETA

Nicht zum ersten Mal versucht ein Elefant bei Circus Carl Busch abzuhauen. Kein Wunder, denn bei Carl Busch werden die Elefanten nahezu jede Nacht ihres Lebens an 2 Beinen angekettet, stehen tagsüber stundenlang in einem Mini-Gehege auf hartem Asphalt und werden mit Schlägen zum Gehorsam „motiviert“. Die armen beiden Elefanten Karla und Maschibi sind wegen der tierquälerischen Haltung mittlerweile völlig verhaltensgestört, leiden unter dem typischen „Weben“, das fortdauernde Hin-und-Her Schwanken mit Kopf oder Körper. Als Babys wurden sie vor über 30 Jahren aus der freien Natur eingefangen (Wildfänge !!), um ein Leben voller Gewalt, in Ketten und in ständiger Furcht vor Prügel verbringen zu müssen – weil gedankenlose Menschen noch immer dafür bezahlen.

Über diesen Tierquäler-Zirkus haben wir mittlerweile eine lange Historie von Tierquälereien und Verstößen gegen Tierschutzbestimmungen bei der Elefantenhaltung  zusammengetragen. Dabei sind das nur die Vorfälle, die bekannt geworden sind. Angesichts solcher Fakten ist es skandalös, dass die Bundesregierung und allen voran Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner ein Verbot von Elefanten und anderen Wildtieren im Zirkus weiterhin blockiert (hier zur Online-Petition).

Bitte engagiere Dich gegen die Haltung von Wildtieren im Zirkus. Hier steht, wie Du eine Demo organisieren kannst, wenn ein entsprechender Zirkus in Deine Nähe kommt.

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Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.