Grausamer Fischertag Memmingen

Der Fischertag: in Wahrheit eine reine Wettveranstaltung

Jedes Jahr, in der Woche vor den Sommerferien, veranstaltet die Stadt Memmingen eine tierquälerische Tradition, die sie „Fischertag” nennt. Jährlich kommen zu dem Fest 30.000 bis 40.000 Menschen als Mitwirkende oder Zuschauer. Ziel ist es, innerhalb von 30 Minuten die schwerste Forelle zu fangen, um den Titel des „Fischerkönigs” zu erwerben. http://www.peta.de/fischerfest

  • Wolfsfan

    Das soll traditionell hochgehalten werden? Besoffene, angetrunkene Männer, die sich wie die Blagen
    benehmen? Darauf sind die Memminger auch noch stolz? Eine Schande ist das!

    Diese Tierquälerei muss ein Ende haben!

    Normalerweise halte ich mich mit “Kraftausdrücken” sehr zurück, aber das ist einfach zum Kotzen.

  • http://profile.yahoo.com/ZCE3CKEXTEGGQRWRCWFQVCOA5M Susan

    Ich hatte eine Petition o.ä. Möglichkeit, sich einzubringen, erwartet. Wie kann der Einzelne denn nun helfen und aktiv werden?

  • http://profile.yahoo.com/OTZVJFIYY34GZQBBYCXYJBLXM4 Peter

    Also ich sehe nicht das da irgendetwas grausames geschieht.
    Finde es schon eher lächerlich das so etwas als Tierquälerei bezeichnet wird.
    Ich finde das sieht sehr spaßig aus und würde dort sofort mitmachen.
    Versteht mich nicht falsch,ich mag auch keine Tierquälerei und finde es gut wenn z.B Mastbetriebe geschlossen werden.Aber was soll daran falsch sein ein paar Fische aus dem Fluss zu fangen.

    • Wolfsfan

      Hallo Peter,
       
      „Also ich sehe nicht, dass da irgendetwas Grausames geschieht.“ (So der Anfang deines Kommentars.)
       
      Es fängt doch schon damit an, dass eigens für den Fischertag Forellen in einen Lebensraum gesetzt werden, der für sie nicht geeignet ist. Forellen leben in sauberen, sauerstoffreichen, fließenden Gewässern und können ein Alter von 18 Jahre erreichen. Was also haben Forellen in dem Algenverschmutzen Bach verloren? Der auf Fotos und Videofilmen eher einem Abwasserkanal gleicht.
       
      Das Abfischen finde ich nicht spaßig, sondern nur peinlich und für die Forellen beginnt ein schmerzvolles, sinnloses Massensterben. In dem vorhergehenden Beitrag (11.07.2012) haben viele Memminger auf die Einhaltung der Tierschutzgesetze aufmerksam gemacht: Eimergröße, ordnungsgemäßes Betäuben und Tötung der Fische in Anwesenheit eines Vet.-Tierarztes. Der Videofilm zeigt die Missachtung der Tierschutzgesetze auf, die dafür sorgen sollen, dass Tiere keine unnötigen Schmerzen beim Tötungsvorgang haben. Fische empfinden ebenso Schmerzen wie andere Tiere, sie sind keine kalten, empfindungslosen Geschöpfe. Zahlreiche Studien beweisen diese Tatsache. Leider haben Fische nicht die Möglichkeit ihre Schmerzen verbal auszudrücken. Hätten sie Kehlkopf und Stimmbänder, könnten also Schmerzenschreie von sich geben, dann gäbe es in dem Tötungszelt kein stilles Sterben mehr, sondern einen ohrenbetäubender Lärm.
       
      Warum werden die Forellen in einem Tötungszelt geschlachtet?  Warum im Verborgenen? Warum nicht öffentlich, damit JEDER zusehen kann, was da geschieht? Überall da, wo Tiere in großer Zahl und wie am Fließband getötet werden, nimmt man es mit den Tierschutzgesetzen nicht so genau. Was für den einzelnen Fisch bedeutet, unnötige Schmerzen aushalten zu müssen. Wer möchte von uns, bei vollem Bewusstsein, aufgeschnitten werden?
       
      An dieser Stelle, kommen häufig Bemerkungen wie: Kümmert euch lieber um euren eigenen Dreck oder um die Massentierhaltungen, da sieht es noch schlimmer aus! Meine Antwort: „Da, wo Tiere leiden und sterben geht es uns ALLE an. Tiere, die gequält werden, ob beim Fischertag oder in der Massentierhaltung, ob beim Robbenschlachten, auf den Nerzfarmen oder in Tierversuchen, ob in Zirkussen oder in Delfinarien… müssen wir Menschen dafür Sorge tragen, dass diese Tierquälereien aufhören.“
       
      Du schreibst, dass auch du keine Tierquälereien magst. Aber genau das findet an dem Fischertag statt. Und nicht nur im Einzelfall, sondern in Massen, denn Fische empfinden Schmerzen!
       
      LG, Nika

  • EineFrage

    Warum raubt ihr denn der Tanja ihr Lieblingsthema?

    Und warum könnt ihr nicht etwas differenzierter berichten? Die aufgeschnittene Forelle war betäubt. Ein Fisch schlägt sehr viel deutlicher, wenn er nicht betäubt wurde.

    Ein guter Grund liegt auch vor. Der Bach wird abgefischt, die Forellen gegessen. Das ist irgendwie sinnvoll. Dass diese vorher eingesetzt werden, naja, so funktioniert nunmal Landwirtschaft.

    Wo ihr Recht habt ist etwa, dass der Herr, der mit dem Kescher rumspringt und johlt keinen Fischereischein haben sollte. Ich würde mich freuen, wenn dieser Genosse sich vor Gericht verantworten müsste. Einen Fisch in einem Kescher durch die Luft zu schleudern ist sicherlich keine tiergerechter Umgang und muss entsprechend geahndet werden.

    Ansonsten würde ich Euch tunlichst bitten wieder ein bißchen auf Ausgewogenheit zu achten. Insbesondere beim Thema Fischen schlagt ihr unglaublich gerne über die Strenge.

  • http://profile.yahoo.com/FRRNLKXIWASOAWUSFPCF2FGFD4 Angela

    Wer selber noch nicht dabei war sollte mal lieber den Mund halten und es sich erstmal persönlich ansehen !!!!!!!!!!!

    ich bin auch gegen Tierquälerei aber euch kann man auch nicht verbieten jeden tag aus Tradition die Zähne zu putzen !

    so ist es bei denen mit dem Fischertag !! 

  • http://twitter.com/Merkel_CDU Angela Merkel

    Memmingen ist weder im 20., noch im 21. Jahrhundert angekommen. Möchte an dieser Stelle an die sogenannten “Hexenprozesse” erinnern, die 1988 bis 1989 vor dem Memminger Landgericht stattfanden.