PETA veröffentlicht: Die behördlichen Protokolle der weltgrößten Exotenbörse
Klingt spannend, sollte man zumindest meinen: detaillierte Informationen über Tierhändler, Aussteller, Haltungsbedingungen und artgeschützte Tiere. Aber weit gefehlt! Zur nach eigenen Angaben weltweit größten Terraristikbörse, der Terraristika in Hamm, auf der vier Mal jährlich tausende Tiere ausgestellt und teils verkauft werden, existieren lediglich zwei kurze Schmierzettel.
Im Zuge des Informationsfreiheitsgesetzes hat PETA Deutschland bei dem für die Terraristika zuständigen Veterinäramt (Kreis Unna) Kontrollprotokolle angefordert und statt dicken Aktenordnern mit ausführlichen Beschreibungen der Gegebenheiten diese unleserlichen Zettel erhalten.
Deshalb verlosen wir ein kleines Überraschungspaket an denjenigen, der die beiden Protokolle für uns entziffert!
Natürlich haben wir bei der Stadt nachgehakt, doch uns wurde mitgeteilt, dass es sich in diesem Fall um „Routineüberwachungen“ handelt, über die keine Protokollierungspflicht bestehe. Es ist unglaublich und peinlich für die Stadt und unser ganzes System, dass über eine derart große Ausstellung von Tieren, auf der Wissenschaftler und Tierschützer seit Jahren massive Missstände dokumentieren, keine angemessenen Akten vorliegen. Bitte unterschreibt unsere Online-Petition gegen die Terraristika und teilt den Aufruf mit euren Freunden.

