Ägypten beendet tödliche Trauma Trainings
Trauma Trainings sind besonders grausame und tödliche Übungen an lebenden Tieren, die medizinisches Personal (vor allem militärische Angestellte) auf die Rettung lebensgefährlich verletzter Patienten vorbereiten sollen. Dabei werden lebende Schweine oder Ziegen verstümmelt und getötet, teils ohne ausreichend narkotisiert zu sein, wie Videoaufnahmen belegen.
Dabei zeigen Studien längst, dass moderne Simulatoren viel besser geeignet sind, um den Ausbildungszweck zu erreichen. Es existieren bereits täuschend echte Puppen, die atmen, bluten, einen Puls haben, einen Herzstillstand erleiden können und an denen die Versorgung lebensgefährdender Verletzungen perfekt geübt werden kann. Diese Simulatoren haben auch den Vorteil, dass die Übung immer wieder wiederholt werden kann und dass sie Feedback geben können. Fachleute auf der ganzen Welt sind begeistert über die Möglichkeiten, die solche Simulatoren bieten.
Deswegen hat auch der Direktor des ägyptischen Life Support Training Centers (ELSTC), das solche Kurse anbietet, PETA USA kontaktiert und gesagt, er würde liebend gern von den grausamen Tierversuchen wegkommen, mit denen auch die Teilnehmer der Kurse höchst unglücklich seien, und auf moderne Alternativen umsteigen. Dies wurde nun aufgrund der Unterstützung von PETA USA möglich, denn unsere Schwesterorganisation stellte dem ELSTC sogenannte TraumaMan-Simulatoren zur Verfügung. Nun werden keine Tiere mehr in den ELSTC-Kursen leiden und sterben müssen!
Die deutsche Bundeswehr führt übrigens nach eigenem Bekunden keine solchen Versuche mehr durch. Trotzdem versuchte letztes Jahr das amerikanische Unternehmen DMI, eine Genehmigung für einen Trauma Training-Kurs mit lebenden Schweinen in Thüringen zu bekommen, vermutlich im Auftrag der US-Armee, die solche grausamen Kurse leider immer noch nutzt. Hier könnt ihr an die Verantwortlichen appellieren, aus dieser Tierquälerei endlich auszusteigen!
