Ägypten beendet tödliche Trauma Trainings

Trauma Trainings sind besonders grausame und tödliche Übungen an lebenden Tieren, die medizinisches Personal (vor allem militärische Angestellte) auf die Rettung lebensgefährlich verletzter Patienten vorbereiten sollen. Dabei werden lebende Schweine oder Ziegen verstümmelt und getötet, teils ohne ausreichend narkotisiert zu sein, wie Videoaufnahmen belegen.

Grausame Traumatrainings in Virginia, lebende Ziegen werden mit Heckenschere verstümmelt. © PETA

Dabei zeigen Studien längst, dass moderne Simulatoren viel besser geeignet sind, um den Ausbildungszweck zu erreichen. Es existieren bereits täuschend echte Puppen, die atmen, bluten, einen Puls haben, einen Herzstillstand erleiden können und an denen die Versorgung lebensgefährdender Verletzungen perfekt geübt werden kann. Diese Simulatoren haben auch den Vorteil, dass die Übung immer wieder wiederholt werden kann und dass sie Feedback geben können. Fachleute auf der ganzen Welt sind begeistert über die Möglichkeiten, die solche Simulatoren bieten.

Deswegen hat auch der Direktor des ägyptischen Life Support Training Centers (ELSTC), das solche Kurse anbietet, PETA USA kontaktiert und gesagt, er würde liebend gern von den grausamen Tierversuchen wegkommen, mit denen auch die Teilnehmer der Kurse höchst unglücklich seien, und auf moderne Alternativen umsteigen. Dies wurde nun aufgrund der Unterstützung von PETA USA möglich, denn unsere Schwesterorganisation stellte dem ELSTC sogenannte TraumaMan-Simulatoren zur Verfügung. Nun werden keine Tiere mehr in den ELSTC-Kursen leiden und sterben müssen!

Die deutsche Bundeswehr führt übrigens nach eigenem Bekunden keine solchen Versuche mehr durch. Trotzdem versuchte letztes Jahr das amerikanische Unternehmen DMI, eine Genehmigung für einen Trauma Training-Kurs mit lebenden Schweinen in Thüringen zu bekommen, vermutlich im Auftrag der US-Armee, die solche grausamen Kurse leider immer noch nutzt. Hier könnt ihr an die Verantwortlichen appellieren, aus dieser Tierquälerei endlich auszusteigen!

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002901803524 Manfred Migglautsch

    Und diese Menschen werden auch noch mit europäischen Steuergeldern gefördert und finanziert. Ganz perverse fahren ja sogar auf “Billigurlaub” zu unseren Freunden und essen dieses  total ungenießbare Fleisch. Bravo.

    • http://www.facebook.com/denise.youssef.31 Denise Youssef

       ”Diese Menschen” soso.. Was hier so passiert, ist teilweise sehr schlimm. Aber so pauschalisierende Aussagen wie ihre, sind nicht hilfreich und man könnte meinen, sie denken sie seien etwas besseres, weil sie in Europa geboren sind? Was wird denn in Europa selbst so mit Steuergeldern des Volkes finanziert und subventioniert? Na? Ich finde das Essen jeden Fleisches pervers, doch genauso die Ausbeuterei der ägyptischen MENSCHEN, die keineswegs alle Barbaren sind, sondern selbst unterdrückt werden und keinerlei RECHTE haben. Es leiden hier nicht nur Tiere, falls sie das noch nicht mitbekommen haben sollten… die “kleinen Fische” verdienen ihr Geld im Tourismus, ernähren ihre Familie damit. Kommen sie heraus, aus ihrem Schwarz und Weiss denken…