Erfolg: Air China fliegt keine Affen mehr zu Versuchslaboren!

verängstigter Affe im SNBL-Labor; © PETA

Seit gestern ist es offiziell: Nach einer intensiven PETA-Kampagne hat Air China bestätigt, dass die Fluglinie keine Affen mehr zu Versuchslaboren transportieren wird. Damit schließt sich Air China beinahe allen großen Fluglinien weltweit an.

Bereits seit letztem Jahr läuft eine Kampagne von PETA mit dem Ziel, die Transporte unserer nächsten Verwandten rund um die halbe Welt zu finsteren Versuchslaboren endlich zu stoppen. Primaten für Tierversuche werden auf Zuchtfarmen unter anderem in Südostasien unter unvorstellbaren Bedingungen „produziert“, oft sind sie die Nachkommen von Wildfängen. Versuchslabore aus den USA oder Europa bestellen die Tiere wie Katalogware. Dann werden sie in winzige Kisten gesperrt auf Lastwagen stunden- oder sogar tagelang durch den Dschungel gekarrt, bis sie in den Frachtraum normaler Passagiermaschinen verladen werden. Nach dem langen Flug, bei dem die Tiere unter ohrenbetäubendem Lärm und oft ohne Futter und Wasser ausharren müssen, während im Passagierraum über ihnen ahnungslose Fluggäste sitzen, werden sie erneut auf LKW verladen und zu Laboren wie dem berüchtigten SNBL-Labor gefahren. Viele Tiere sterben schon auf dem Transport.

Dank PETAs Kampagnen haben aber viele Airlines – wie jetzt auch Air China – bereits entschieden, solche Tierqualen nicht mehr zu unterstützen. Hier kannst Du an die wenigen verbleibenden Fluglinien appellieren, die nach wie vor Geld am Leid der Affen verdienen. Bitte sie höflich, sich Air China anzuschließen und endlich keine Affen mehr zu Versuchslaboren zu fliegen. Vielen Dank!

  • Wolfsfan

     
    Eine wichtige und gute Kampagne!
     
    In einem Film habe ich mal gesehen, wie man Affen aus ihrer natürlichen Umgebung gefangen genommen hat. Mütter wurden von ihren Kindern getrennt, die erwachsenen Affen waren für Tierversuche bestimmt, die Kleinen für Zoos, oder sie wurden privat verscherbelt. Es war entsetzlich anzusehen. Da sie über eine, den Menschen sehr ähnliche Mimik und Gestik verfügen, konnte man erkennen, wie verängstigt und verstört sie waren. Sie wurden in kleine Kisten gesteckt und ein unsäglicher Leidensweg begann, der normalerweise mit dem Tod endet. Sie werden ihre Heimat nie wieder sehen.
     
    Wenn PETA mit ihrer Kampagne weiter erfolgreich ist, gibt es gute Chancen, dass diese Grausamkeiten aufhören. Umso mehr freut es mich, dass Air China aus dem Transportgeschäft ausgestiegen ist. Toll!  

  • Hartmut1000

    Ganz ganz langsam entwickelt sich ein Tierrechtsbewußtssein. Danke an ChristineE und
    PETA e.V.