Globales Problem, lokales Handeln…

Diese Überschrift würde wohl so gut wie zu allen Themen passen, mit denen wir uns bei PETA Deutschland befassen, nicht nur zu Stopfleber. Schließlich verursacht der Mensch überall auf der Welt und in jeder Sekunde so viel Tierleid! Doch zugleich kann auch jeder etwas dagegen tun, und oftmals sind es einfache, kleine Dinge wie eine Petition zu unterschreiben/verbreiten oder zu gewissen Dingen einfach NEIN zu sagen.

In diesem Fall geht es nun um zwei 5-Sterne Hotelketten in Indien, das Taj und das Oberoi, die weiterhin Stopfleber anbieten, obwohl PETA Indien sie über die Grausamkeiten hinter dieser „Delikatesse“ aufgeklärt hat. Ja, Indien ist weit weg, bei uns gibt es ein “Produktionsverbot” aus Tierschutzgründen – dennoch ist das kein Grund, das von sich zu schieben und die Hände in den Schoß zu legen. Schließlich gibt es hier bei uns auch leider noch mehr als genug Küchenchefs, die meinen das krankhafte Organ eines gequälten Tieres auf die Speisekarte setzen zu müssen…

Eine Gans bei der “Fütterung”

Jeder kann etwas dagegen tun, dass Millionen Enten und Gänse mehrmals täglich ein Rohr in den Rachen gerammt und die vielfache Menge an Futter in den Magen gepumpt bekommen! Entweder als Kunde/Gast, indem man es ablehnt und auch kritisiert oder durch ein paar Klicks und der Teilnahme am Aktionsaufruf von PETA Indien. Jedes Hotel oder Restaurant weniger ist ein Etappensieg für die Tiere und setzt Signale.

Deshalb unser Aufruf: Helft auch Ihr mit. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100000077216744 Lucia Reif

    Es gibt Menschen die den Hals nicht voll genug bekommen können, egal um was es sich handelt.
    vielleicht sollte man diesen  Leuten die so etwas tun, wie der Kerl auf dem Foto, mal ein Rohr in den hals rammen.
    Die Leute die sowas als Delikatesse ansehen sind aber auch nicht besser. Sie sind dafür verantwortlich dass überhaupt so etwasgemacht wird.Wo keine Nachfrage ist, ist auch kein Anbieter!
    Das sollte man mal bedenken.
    Ich meinerseits verzichte schon seit vielen Jahren auf Fleisch und lebe damit  sehr gut.
    Aber leider leben wir in einer Überflussgesellschaft in der wir Fleisch auch eben mal so vergammeln lassen.
    Es ist eine Sache (zwar auch keine Schöne) wenn mal ne Gurke oder ne Kartoffel vor sich hinschimmelt, aber ein Tier musste für das Gammelfleisch ja auch noch leiden!

  • Wolfsfan

    An dem Aktionsaufruf teilzunehmen ist das Mindeste, was ich machen kann.
     
    Jedes Mal, wenn ich die Bilder der Gänse sehe, die den ganzen Tag in ihren kleinen, dreckigen Gefängnissen sitzen, weiß ich was für sie die einzige „Abwechslung“ sein wird: Schmerzen! Von ihren Peinigern gequält zu werden! Ich hoffe, dass die Menschen sich besinnen und endlich, endlich diese Tiere von ihren unsäglichen Qualen befreien. Jeder „Gourmet“, der Stopfleber isst, trägt die Verantwortung für diese grausame Tierquälerei. Bitte, hört doch endlich auf Tiere zu quälen! Ihnen gehört (auch) die Erde, nicht uns. Sie waren lange vor uns da.
     
    Warum ist unsere Überflussgesellschaft nicht in der Lage dafür zu sorgen, dass es Tieren und Menschen gleichermaßen gut geht? Ist es denn wirklich so schwer den Fleischkonsum, wenn schon nicht darauf verzichtet werden “kann“, wenigstens einzuschränken? Sind wir nicht alle begeistert, wenn wir Kühe, Schweine, Enten und Gänse auf Weiden und Wiesen sehen? Da gehören sie doch hin. Sie sind nicht dafür da, geboren zu werden um für uns zu leiden. Es ist, da wir in der heutigen Zeit so viele Alternativen haben, nicht notwendig sie in Massentierställen zu quälen, wo sie ein unwürdiges,
    erbärmliches und ein schmerzvolles Dasein fristen.
     
    Versucht es doch wenigstens, geht neue Wege und hört auf Tiere in Massen zu produzieren.
    Das Gefühl keine Tiere mehr zu essen, ist ein verdammt gutes Gefühl, das könnt ihr mir glauben.