Nutrias lebendig begraben – eine Gemeinde trauert
In Klingenmünster (Rheinlandpfalz) sollen Nutrias lebendig eingemauert worden sein. Angeblich wollte man mit dieser Handlung das Ufer eines Baches befestigen. Das Schicksal der Tiere spielte jedoch offensichtlich keine Rolle. Bürger bezeugen, dass die lebendig begrabenen Biberratten noch lange Zeit verzweifelt geschrien hätten. Ein Umsiedeln der putzigen beliebten Tiere wäre „zu teuer“ gewesen, so offizielle Position des Bürgermeisters.
Auf dem Bild kann man deutlich erkennen: Die Anteilnahme und auch die Wut und das Entsetzen der Bürger sind sehr groß. Kinder haben Bilder gemalt, Kreuze und Kerzen aufgestellt. Es ist eine regelrechte Pilgerstätte zum Andenken an die possierlichen und zutraulichen Nager entstanden.
Inzwischen ermittelt die Polizei.
Laut Bericht aus der “Rheinpfalz” vom gestrigen Donnerstag, 12. Juni wurde laut Kommissar Jörg Ahlbach vom Fachkommissariat für Umweltkriminalität in Landau/Pfalz, Anzeige erstattet. Wie weiter in der Zeitung berichtet wird, hätten zwischenzeitlich weitere Personen, darunter ein Vertreter des Naturschutzbundes (Nabu) ebenfalls Anzeige erstattet.
Auch wir werden Anzeige erstatten, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

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