“Spare The Bears”-Demo in London

© PETA UK

Die berühmte königliche Garde der Queen trägt Bärenfellmützen, wofür jährlich etwa hundert Schwarzbären grausam erschossen werden. Dagegen veranstaltet PETA UK einen fünf Kilometer langen Demozug durch Londons Innenstadt, vorbei an den bekannten Sehenswürdigkeiten, um die Öffentlichkeit, das Verteidigungsministerium und Touristen aufzufordern, die Bären zu verschonen.

Was wir brauchen? – Dich und deinen Teddybären am 14. Juli in London City! Am besten von Kopf bis Fuß in schwarz gekleidet oder im kompletten Bärenkostüm. Schließlich soll die Aktion Spaß machen und auffallen. Anfangs war noch geplant einen Nacktlauf durchzuführen, doch aufgrund großer Nachfrage wurden die Teilnahmebedingungen „entschärft“ – hier kannst du dich auch anmelden und weitere Freunde einladen.

Man benötigt ein komplettes Fell eines kanadischen Schwarzbären, um eine einzige Bärenfellmütze herzustellen. Die Bären werden oft mehrmals angeschossen bevor sie sterben oder auf ihrer Flucht qualvoll verenden. In einigen kanadischen Provinzen existieren zudem keine Beschränkungen für den Abschuss noch säugender Bärinnen, was zur Auslöschung ganzer Familien beitragen kann!

Wer nicht die Möglichkeiten hat zur Demo nach London zu kommen, kann hier das britische Verteidigungsministerium auffordern, die kanadischen Bären zu verschonen!

  • Hartmut1000

    Am besten wäre es bereits auch identische künstliche Bärenfellmützen auf der Demo
    vorgestellt würden. Vielleicht erst einmal in den Farben des Königreichs. Das würde gewiß
    auch die Queen überzeugen umzusatteln.

  • Wolfsfan

    Eine sehr gute und wichtige Aktion!
     
    Als ich mal in London war und Fotos von den Gardisten gemacht habe, ist mir damals gar nicht in den Sinn gekommen, dass Bären dafür ihr Leben lassen mussten. Ich hatte bloß gedacht, wie bescheuert es doch ist, bei fast 30 Grad im Schatten, so eine Fellmütze zu tragen.
     
    Heute sehe ich vieles anders. Deswegen ist es auch so wichtig immer wieder aufzuklären.
    Die Aktion in London wird für Aufregung sorgen und viele Menschen werden vielleicht auch so ein „Aha-Erlebnis“ haben wie ich, denn oft sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
     
    Ich wünsche allen Aktivisten ein gutes Gelingen!