Klimawandel: Nicht nur reden, handeln!

“Dies ist eine Anklage”, sagte der Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms (UNEP), Achim Steiner auf einer Pressekonferenz in Rio de Janeiro. “Wir müssen die Fakten anerkennen und die Herausforderungen für die Menschheit angehen.” Es sei dringend ein Kurswechsel in der Umweltpolitik nötig… So steht es in einem Bericht der Deutschen Welle.

Ja, wir können uns da nur anschließen! Denn viel viele Studien müssen noch den Zusammenhang zwischen dem Konsum tierischer Produkte und dem Klimawandel und anderen Umweltproblemen veröffentlicht werden, damit endlich was passiert? Seit Jahren ist dieser Zusammenhang – auch der Politik – bekannt, doch nichts geschieht. Stattdessen versteckt man sich hinter dem Schlagwort der „Externalisierung interner Kosten“ oder verbietet Glühbirnen. Dabei wäre der effizienteste Schritt die Verbreitung der rein pflanzlichen Lebensweise. Diese hätte – auch nachgewiesener Weise – nicht nur Vorteile für die Umwelt und das Klima, sondern auch für die Gesundheit und kurz- und langfristig auch für die Staatskassen! Ironischerweise existiert schon seit 2008 (!) ein entsprechender Bericht des BMELV, doch Papier ist geduldig – die fortschreitende Zerstörung unserer Erde lässt aber kein Zögern zu.

Ob der aktuelle UN-Gipfel “Rio+20” hier Fortschritte erziehlen kann, oder das neuste Umweltgutachten der Umwelt-Sachverständigen der Bundesregierung? Wer weiß? Zu hoffen bleibt es und bei beidem geht es zumindest schon explizit auch um einen geringeren Fleischkonsum.

Andererseits: Warum immer auf die “große Politik” warten: schon jetzt kann jeder Einzelne etwas tun, ganz einfach GO VEG!

  • http://www.facebook.com/mala.wehr Mala Wehr

    Nach langer Zeit, und einigem Hin und Her sind wir jetzt zu dritt,
    seid einem Jahr Vegetariar. Die Umstellung ist uns nicht schwer .
    gefallen! Ich bereue keinen Tag ohne Fleisch, es ist ein gutes Gefühl
    keinem Lebewesen zu schädigen.

    Hoffendlich kommen noch viele Menschen
    dazu, die sich auch entscheiden einen Weg
    für gesunde Tiere, und eine gutes zusammen
    Leben anzufangen.
    Viele Grüße Marianne

  • Hartmut1000

    Schön gesagt  nicht nur reden , handeln. Ich mache das den ganzen Tag lang und
    Peta e.V. und provegan müßten aufgrund meines Handelns auch in irgendeiner Form ein Rückmeldung erhalten.

    Wichtig für die Delphine wäre auch nochmal den Weg zu beschreiben, den sie zurücklegen, um die 50 km / h zu erzielen. Dafür benötigen sie einen minimalen
    Freiraum von mindestens 500 Metern, der sich aus einer langen Beschleunigungsphase
    zusammensetzt und natürlich einer kleinen Abklingphase. Falls sie nur 20 Sekunden
    diese Geschwindigkeit schwimmen, werden dann schon bei 13,3 m / s ca.270 m zurückgelegt. Während dieser Beschleuniguns- und Schwimmphase werden sie sich permanent mit Ihrem Ortungssystem orientieren, welches sie über mögliche Hindernisse informiert und dieses Ortungssytem ist für Ozeane ausgelegt und nicht für Pfützen. Sie leben also derzeit in einem Spiegelkabinet. Was sind das für Menschen, die darauf beharren den Tieren ein solches Leben zuzumuten ?

    Nächsten Monat werde ich die neuen Poster auf meinen kleinen Hänger montieren. Der
    Hänger wird dann so gestaltet, daß man das Poster leicht wechseln kann. Sollten
    dann einige Aktionen für Tiere stattfinden könnten die Poster relativ leicht gewechselt
    werden und vielleicht schreibt ja jemand – die Mitgliederzahl ist deutlich angestiegen und
    die letzten Delphine aus Deutschland werden in die Bucht ausgeflogen, von wo aus
    sie in die Freiheit gelangen. Das wäre dann tatsächlich ein Meilenstein für 2012 !
     
     

    • Angler_1994

      Eigenlob stinkt.