Hilf mit: Kein Hummerfestival in Ludwigsburg!

© U.S. National Oceanic and Atmospheric Administration

Am 6. und 7. Juli wird in der Filiale der Weinhandlung Bronner in Ludwigsburg bei Stuttgart ein Hummerfestival stattfinden. “Frischer Hummer von einem der besten Fischhändler Deutschlands” soll die Kunden anlocken. PETA hat die Geschäftsführung natürlich angeschrieben und aufgefordert, das Hummer-Festival durch ein Veggie-Festival zu ersetzen, dann würden sicher weitaus mehr Gäste kommen!

Inzwischen hat es sich nämlich herumgesprochen, dass ein “Hummer-Essen” extrem grausam ist. Hummer werden meist in den Gewässern vor den USA oder Kanada gefangen und dann mit zusammen gebundenen Scheren und ohne Nahrung über tausende von Kilometern in engen dunklen Styroporboxen nach Deutschland importiert, wo sie weiterhin hungernd und gefesselt dahin vegetieren, bis man sie lebend in einen Topf mit kochendem Wasser wirft. Dies dauert bestenfalls (für die Hummer) zwei bis drei Minuten. Kann aber auch viel länger dauern, wenn man mehrere Hummer gleichzeitig in den Topf wirft.

Bitte fordere auch Du die Weinhandlung hier auf, anstatt Hummer vegane Gourmet-Häppchen zu servieren. Oder schreibe eine E-Mail an Frau Porsch unter [email protected] und teile diesen Artikel mit Deinen Facebook-Freunden.

Vielen Dank im Namen unserer Freunde, der Hummer!

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001573020846 Veronika Lena Dahmen

    Angeschrieben und gespannt auf Antwort. 

  • http://www.facebook.com/Engelszucker Stefanie Pascher

     

    Sehr geehrte Frau Posch,

     

    auch ich bin der Meinung (obwohl keine Veganerin), dass es
    immer darauf ankommt wie man Tiere großzieht, hält, bzw. sterben lässt, nur damit
    Menschen sich an deren Geschmack laben können – warum nur muss man diese Tiere
    so quälen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass 
    zivilisierte Menschen mit Charakter so etwas zulassen können und wäre
    dankbar, wenn Sie Mut beweisen würden um nein zu sagen…denn wenn nicht wir, wer
    dann??

     

    In diesem Sinne Ihnen alles Gute!

     

    Herzlichen Gruss

     

    Stefanie Pascher

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=1278766574 Marco Strese

    Sehr geehrte Frau Porsch,
     
    ich habe von Ihrem Hummerfestival gehört. Ich verstehe das nicht, gerade in einer so tollen Gegend wie Ludwigsburg und auch die Stuttgarter Umgebung, haben doch regional viel mehr zu bieten, als Hummer der über tausende von Kilometern und unsäglichen Bedingungen hierher geschippert wird.
     
    Zeigen doch auch Sie Flagge für Ihre Region und machen Sie die Menschen und insbesondere Ihre Kunden auf die vielen Möglichkeiten der regionalen Küche mit regionalen Produkten aufmerksam. Dies stärkt nicht nur die Ökobilanz sondern insbesondere auch die Händler Ihrer Region.
     
    Ich denke heutzutage müssen wir umdenken, wieder mehr in die Regionale Küche gehen. Regionales Fleisch und saisonal passendes Gemüse. Dahin geht doch der Trend. Ich würde darauf wetten, wenn Sie diesen Weg einschlagen, wird das ein sehr viel größerer Erfolg. Hinzu kommt noch, das Ihre Kunden zu 100% wissen wo die Ware herkommt, nämlich vom Landwirt oder der „Kräuterhexe“ um die Ecke…Frisch regional und lecker…
     
    Ist doch besser als 5000 Kilometer in der Ferne gefangen, bewegungsunfähig in dunklen Kisten transportiert und bei lebendigem Leibe gekocht…
    So etwas muss doch heute nicht mehr sein. Moralisch und auch aus unternehmerischer Sicht auf Dauer fände ich das den besseren Weg.
     
    Was denken Sie darüber?
     
    Ich würde mich über eine Antwort freuen
     
    Viele Grüße
     

  • Angler_1994

    Warum sollte ich mithelfen, so etwas wunderbares zu verhindern?

  • http://www.facebook.com/michael.krichbaum.1 Michael Krichbaum

    Sehr geehrte Frau Posch,

     
    ich bin erschüttert ihre Weinhandlung mit einem “Hummerfestival” zu bewerben. Die Hummer werden meist vor der Küste der USA bzw. Kanada gefangen und dann mit zusammengebunden Scheren und ohne Nahrung in dunklen Styroporboxen nach Deutschland importiert. Dort dürfen sie dahin vegetieren bis man sie schließlich lebend in kochendes Wasser wirft. Der Todeskampf dauert im besten Fall ca. 2 Minuten – kann aber auch länger dauern, wenn man mehrere Hummer gleichzeitig in den Topf wirft.
    Ein tolles “Festival” für die Hummer, oder?

    Ich möchte Sie inständig bitten, anstatt der Hummer ein vegetarisches Festival anzubieten. Sie würden damit zeigen, dass Sie Tierquälerei nicht unterstützen. Dies wäre sicher eine bessere Werbung für ihr Unternehmen, als das qualvolle sterben der Hummer zu bevorzugen.

    Zeigen Sie Mut und Größe und ändern Sie ihr angekündigtes Programm zugunsten eines vegetarischen Festivals. Oder würden Sie ihren Hund oder Katze in kochendes Wasser werfen? Where is the difference?

    In diesem Sinne Ihnen alles Gute!

     

    Viele Grüße

    Michael Krichbaum

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=773607841 Eva Henkel-Schellenberger

    Erledigt!

  • http://www.facebook.com/ratfashion Ratfashion Hamburg

    “Sehr geehrte Damen und Herren!

    Ich habe von ihrem Vorhaben zum Hummerfestival gelesen. Bitte ändern sie ihr Vorhaben in ein Veggiefestival zu Gunsten der Tiere. Möchten sie ewig lang durch die Welt geschippert werden, um dann lebendig gekocht zu werden? Sehen Sie, der Hummer auch nicht.

    Seien sie ein Vorbild und ändern das Motto ihres Festivals.

    Mit freundlichen Grüßen”

    Hallöchen!

    Das habe ich den Leuten da geschrieben.

    Grüßchen

  • Reenie45

     

    Sehr geehrte Frau Porsch,

     

    mit großer Bestürzung habe ich erfahren, dass Sie in Ihrer
    schönen Weinhandlung ein Hummerfestival am 06./07.07.12 geplant haben. In
    unserer informierten Gesellschaft sollte das barbarische Töten und der Verzehr
    dieser faszinierenden Tiere schon lange der Vergangenheit angehören.

    Hummer haben blaues Blut, kauen mit dem Magen und werden so
    alt wie Elefanten. Die nachtaktiven Einzelgänger leben in Höhlen und unter
    Steinen in Wassertiefen von bis zu mehr als 50 Metern. Die meisten Hummer sind
    “Rechtshänder” (die rechte Schere ist kräftiger und dient dem
    Beutefang sowie der Verteidigung. Mit der linken Schere zerkleinern sie die
    Nahrung), bei “Linkshändern” ist das andersrum. Bei einer Größe von
    maximal 70 cm erreichen sie ein Gewicht von 9 Kilogramm. Die Weibchen werden
    erst mit 6 Jahren geschlechtsreif und laichen alle 2 Jahre. Sie tragen bis zu
    100.000 Eier neun Monate an ihrem Schwanzteil mit sich herum. Die Larven sind
    frei schwimmend. Junge Tiere häuten sich bis zu neun Mal pro Jahr, ältere Tiere
    nur noch alle zwei Jahre.

    Die meisten Hummer werden aus den USA oder Kanada
    importiert, da sie in Deutschland bereits fast ausgerottet wurden. Nach dem
    Fang werden die Tiere in großen Fabriken auf Fließbändern nach Größe sortiert
    und mit zusammengebundenen Scheren einzeln in dunkle, enge Metallboxen
    verpackt. In Kühlhäusern bleiben sie ohne Futter manchmal wochenlang
    bewegungslos aufgestapelt, bis sie in alle Welt verschickt werden. Auch beim
    Fischhändler sitzen sie weiterhin mit zusammen gebundenen Scheren, aufeinander
    gestapelt und ohne Futter in kleinen Becken, so lange bis jemand sie kauft,
    lebend im Kühlschrank aufbewahrt und sie anschließend in kochendes Wasser
    wirft.

    Stellen Sie sich vor, liebe Frau Porsch, man wirft Sie in
    einen Topf mit kochendem Wasser. Für Hummer ist solch ein Tod vermutlich noch qualvoller
    als für uns, denn sie haben kein autonomes Nervensystem, das sie durch
    Ausschüttung von Endorphinen betäuben würde. Sie leiden folglich so lange bis
    ihr Nervensystem durch das Kochen zerstört ist. Und das kann bis zu 3 Minuten
    dauern.
    Es
    ist ein Märchen dass Hummer, wenn sie in siedend heißes Wasser
    geworfen werden, sofort sterben. Meistens werden fünf Hummer auf einmal ins
    Wasser geworfen. Das kühlt das Wasser dementsprechend ab. Die Folter dauert so
    lange, bis das Wasser wieder heiß ist”, so der Luxusrestaurant-Koch
    Bernhard Gössnitzer. Dieser Luxuskoch ist nicht der einzige der diese Folter
    ablehnt. Andere Luxus-Chefköche, Promis und Adelige, manche Städte (Reggio
    Emilia) und Länder (Neuseeland, 2 Staaten in Australien, Schottland, England
    und Norwegen) lehnen das Lebendkochen von Hummer inzwischen ab und planen einen
    dementsprechenden Gesetzesentwurf wie Österreich, der Hummer seit dem 1. Januar
    2005 mit Wirbeltieren gleichstellt. Möchten Sie der Letzte der Barbaren sein?

    Aber es droht auch Gefahren für Ihre Gäste. Das Risiko eines
    Allergieanfalls nach dem Verzehr von Krustentieren ist nicht zu unterschätzen.
    Eine 20-jährige Amerikanerin erlitt nach dem Gute-Nacht-Kuss ihres Freundes,
    der Hummer gegessen hatte, beinahe einen tödlichen Allergie-Schock mit einer
    lebensbedrohlichen Atemnot und allen anderen Allergiesymptomen.
    “Allergische Reaktionen nach dem Genuss von Krusten- oder Weichtieren
    treten häufig bei Hausstaubmilben-Allergikern auf”, so Professor Dr.
    Thomas Fuchs, Allergologe und Präsident des Ärzteverbandes Deutscher
    Allergologen. Hummer sind auch oft hochgradig mit Bakterien und Pestiziden
    verseucht und im Körper toter Hummer bilden sich recht schnell Giftstoffe, die
    zu Lebensmittelvergiftungen führen können. Möchte Sie Ihre Gäste wirklich
    diesen Gefahren aussetzen?

    Ich bitte Sie ganz eindringlich, dieses Event als ein positives
    Erlebnis zu planen, indem Sie ein Zeichen für Genuss ohne Tierleid setzen. Was
    spricht gegen Genuss ohne Reue, indem Sie raffinierte vegetarische Hochgenüsse
    kredenzen? Das wäre Ihrer Weinhandlung würdig und nicht der schlechte
    Nachgeschmack, der nach Qual, Folter, Barbarei und Pestiziden schmeckt.

     

    Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und bin mir sehr
    sicher, dass Sie das Leid dieser wehrlosen, sensiblen Lebewesen nicht egal sein
    wird.

     

     

    Mit freundlichen Grüßen

     

    • http://www.facebook.com/people/Schrunz-Dingdong/100002483981117 Schrunz Dingdong

      Sehr gut geschrieben, ich hoffe nur die nehmen sich die Zeit das durchzulesen.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100000682683339 Tom Mareth

    Erledigt!

  • http://www.facebook.com/chantal.dupong Chantal Dupong

    QUÄLE NIE EIN TIER ZUM SCHERZ;ODER ZUM ESSEN,DEN ES FÜHLT WIE DU DEN SCHMERTZ.BITTE,BITTE BEENDET DAS GRAUSAME HUMMERESSEN.DANKE SEHR.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100000284400514 Tina Geiss

    erledigt…