Gute Nachrichten: Connyland Schweiz gibt Delfinhaltung auf!

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Nach zahlreichen Todesfällen, Druck von Tierschutzorganisationen auf der ganzen Welt, juristischen Problemen und dem Ende Mai vom Nationalrat bestätigten Importverbot für Delfine, hat die Geschäftsführung des Schweizer Connylands nun die einzig richtige Entscheidung getroffen: die Delfinhaltung wird eingestellt! Wir freuen uns über diese gute Nachricht!

Einziger Wermutstropfen: Die verbleibenden drei Delfine sollen verkauft werden. Warum nicht auswildern wie Tom und Misha? Das haben wir Roby Gasser, dem Chef des Connyland,  nun zum zweiten Mal vorgeschlagen. Ein geladener Experte könnte sicherlich – kostenfrei – einschätzen, ob eine Auswilderung möglich wäre.

Wir haben sogar noch eine weitere positive Meldung: Ende des Jahres macht Münster sein Delfinarium dicht! Es bleiben noch also nur noch Nürnberg und Duisburg. Hilf mit, dass auch diese Delfinarien geschlossen werden und besuche niemals einen Park, der Meeressäuger einsperrt!!

  • Eve_star

    An wen würden die Delfine denn verkauft werden ?

  • Hartmut1000

    Danke an Tanja und PETA e.V. Dann wolln mir mal Duisburg und Nürnberg etwas
    helfen – bei der Aufgabe der Delphinhaltung natürlich!
    Die Delphine aus der Schweiz werden hoffentlich wieder ausgewildert.

  • Wolfsfan

    Das ist (endlich) eine gute Nachricht! Jippie!!!
     
    Falls man die Delfine nicht auswildert, sondern gewinnbringend verschachert, dann ist den Delfinen mit der Schließung nicht geholfen. Eine Auswilderung ist, auch nach vielen Jahren der Gefangenschaft, noch möglich, aber kostenintensiv und langwierig. Eigentlich sollte das keine Rolle spielen. Haben die Delfine nicht ihr Leben lang die Kassen klingeln lassen und als Attraktion herhalten müssen? Sie haben sich ihre Freiheit, im wahrsten Sinne des Wortes, „verdient“. Alles andere wäre eine Verlagerung des Problems einer nicht artgerechten Haltung. Bleibt zu hoffen, dass man sich doch noch für die Delfine entscheidet und  ihnen die Freiheit gibt, und sie nicht an ein anderes Delfinarium verkauft, um noch ein letztes Mal Profit mit ihnen zu machen.

    • Hartmut1000

       Vielleicht finden sich ja 20 Leute in Duisburg die Flyer verteilen – je 1000 Stk.
      Also insgesamt 20.00 Stk, um die Delphine möglichst noch in diesem Jahr
      in die Bucht zu bringen, wo sie ihr eigentliches Leben nochmal mit Hilfe einiger
      erfahrender Leute kennenlernen. Dürfte doch nicht so schwer sein 20 Veganer
      zu finden, die dies unternehmen.

  • http://www.facebook.com/people/Anne-Maus/100002314906577 Anne Maus

    Schön auch ab und zu mal was Erfreuliches zu hören unter den vielen schrecklichen Dingen tagtäglich!

    • Hartmut1000

      Na ja, ich weiß, daß das geht, es fehlen lediglich ein paar Leute im Raum Duisburg die 20.000 Flyer verteilen möchten.

  • BlacktipShark

    Super!!! Aber schade, dass das Connyland nicht selbst einsichtig war, sondern durch ein neues Gesetz zum Beenden der Delfinhaltung gezwungen wird. Auf der Webseite des Schweizer “Vergnügungsparks” steht ausserdem wortwörtlich “…nachdem im vergangenen November innerhalb von fünf Tagen zwei (…) Delfine durch Giftanschläge von kriminellen Drittpersonen qualvoll gestorben sind…”Davon das der Tod von Shadow und Chelmers äusserst qualvoll gewesen sein muss bin ich selbst uneingeschränkt überzeugt. Aber bezüglich dessen Ursache benutzt das Connyland nun einfach eine billige Lüge um vor der Öffentlichkeit das Gesicht zu wahren. Die Untersuchung des Tierspitals an der Uni Zürich hat ergeben, dass die beiden Grossen Tümmler an einer Gehirnschädigung durch Antibiotika verendet sind. Um das nicht zugeben zu müssen und nochmals in die Schlagzeilen zu geraten, gibt das Connyland falsche Behauptungen als Tatsache aus. Schon allein deshalb sollte man den Freizeitpark unbedingt meiden!

    • deltalus

      Wieso bist du so überzeugt davon, dass die Antibiotika nicht von kriminellen Drittpersonen” in das Futter gemischt wurden.
      Sollte sich das über längere Zeit (vom Connyland ausgehend) hingezogen haben, wäre es den Delphinen von Zeit zu Zeit schlechter gegangen – so etwas kommt nicht von heute auf morgen.
      Und abgesehen davon, was sollte das Connyland davon haben, seine eigenen Tiere umzubringen?!

      • BlacktipShark

        Natürlich hat das Connyland kein Interesse daran seine eigenen Delfinen zu vergiften (schliesslich können sie aus den Tieren ja Profit schlagen) Aber inzwischen kann das Connyland nicht mehr abstreiten, denn Grossen Tümmlern Antibiotika verabreicht zu haben. Und nein, auch wenn sich die Behandlung mit den Medikamenten schon über längere Zeit hingezogen hat, müssten nicht schon unbedingt vorher Symptome aufgetreten sein. Wie ein Medikament wirkt hängt ja auch (wenn nicht sogar massgeblich) von der Dosierung ab. Es ist sehr gut möglich, dass das Antibiotikum eine Zeit lang richtig dosiert wurde, die Grossen Tümmler Shadow und Chelmers aber eine Überdosis bekommen haben haben und daran gestorben sind. Ausserdem wurden genau diese beiden Tiere auch mit einem Schmerzmittel namens “Yunnan Baiyao” behandelt, welches den Fund von Opiaten im Urin der Delfine erklärt. (“Yunnan Baiyao” sollte übrigens auf keinen Fall zusammen mit Fisch verabreicht werden. Womit wurden die Delfine dann gefüttert?)
        Was die Vergiftung durch Dritte betrifft: Extrem unwahrscheinlich! Das Gift (gesetz dem Fall, es wäre solches im Spiel gewesen) hätte man irgendwie in das Futter der Grossen Tümmler mischen müssen. Die Fischpackungen im Connyland sind aber alle versiegelt. Um das Gift darin zu platzieren, hätte man eine solche Packung öffnen müssen. Das wäre den Delfintrainern und Tierpflegern bestimmt aufgefallen, da die Packungen erst unmittelbar vor der Fütterung geöffnet werden und der gesamte Inhalt an einem Tag verwertet wird. Das Gift hätte sich also schon in einer original versiegelten Verpackung befinden müssen. Zudem sind die Shadow und Chelmers in einem Abstand von fünf Tagen verendet, dass heisst, man hätte zwei versiegelte Packungen mit verseuchtem Fisch an zwei verschiedenen Tagen eintauschen müssen. 

  • deltalus

    Ich finde die ganze Diskussion total überzogen!
    Wie viele Delphine leben in Deutschland bzw. der Schweiz eingesperrt???
    Alle diejenigen Tiere, die dort eingesperrt waren/sind, haben mit Sicherheit verdammt strenge Auflagen gehabt.

    Einmal weg von den Delphinen, wie viele Zirkusse / Zoos / Wilhelmas gibt es, in denen (nur beispielsweise) Tiger gefangen gehalten werden, welche am Tag in freier Wildbahn 20-100km zurücklegen???
    Gibt es für diese Tiere genauso strenge auflagen bzw. werden diese kontrolliert?
    In Zirkussen, welche max. 2-4 Wochen an einem Standort sind, geht es diesen Tieren besser?
    In meinen Augen darf man, wenn man sich schon so für die Tierrettung einsetzt, nicht subjektiv handeln und entscheiden, sondern einfach auch mal die Maßstäbe an Anzahl und Art der Haltung beachten, unter denen Tiere gefangen gehalten werden!

    • BlacktipShark

      Auch wenn es verglichen mit der Gesamtzahl an Delfinen weltweit eher wenige in Gefangenschaft gibt, dürfen wir dies nicht tolerieren. Schliesslich ist jedes Individuum leidensfähig  und verdient ein schönes Leben. Ich stimme dir voll und ganz zu, was die Doppelmoral betrifft. Dass man sich nur gegen die Gefangenhaltung von einer einzelnen Spezies einsetzt, finde ich auch nicht okay. Wir können keiner Wildtierart natürliche Lebensbedingungen in einem künstlichen Umfeld bieten.Deshalb bin ich persönlich bin gegen die Haltung von ALLEN Wildtieren im Zoo oder Zirkus. Aber irgendwo müssen wir ja mal anfangen. Ich hätte auch die Forderung nach zum Beispiel einem Tigerhalteverbot unterstützt.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100004268202657 Mirco Becker

    So viel Müll habe ich noch nie gelesen. Ihr habt doch keine Ahnung von Delphine. Erstens Tanja; Delphine sind keine Fische. Zweitens; wie sollen Delphine, welche nur sauberes, gefiltertes Wasser gewöhnt sind ausgewildert werden? Sie würden im dreckigen Meerwasser nicht überleben. Und drittens; wer Delphine umbringt, um sie zu schützen ist für mich so geistesgestört, wie sämtliche Diktatoren die diese Welt je erlebt hat.

    Übrigens stammen die meisten Delphine in Delphinarien aus japanischen Beständen, dort wo diese wunderbaren Säuger einfach abgeschlachtet werden.