Sternzeichen Stier (21. April – 21. Mai)

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Im Zeichen des Stieres geborenen Menschen sagt man einen ruhigen Charakter, ein friedliches Temperament und einen besondere Empfindungstiefe nach. Es mag vielleicht überraschen, dass dies in keinerlei Widerspruch zu echten Stieren steht, die von der Stierkampf-Lobby in Spanien, Frankreich und einigen südamerikanischen Ländern fälschlicherweise als wilde, schnaubende „Bestien“ dargestellt werden. Das sorgt für höhere Besucherzahlen.

Stierkampf ist eine grausame Barbarei (Foto: Lisa Markkula)

Tatsächlich wird der Stier im Vorfeld eines Stierkampfes typischerweise durch einen engen Gang in die Arena getrieben, währenddessen ihm ein Widerhaken in den Nacken gerammt wird, an dem kleine Stoffbändchen in den Farben der Stierzuchtanstalt befestigt sind. Der Widerhaken verursacht große Schmerzen, die den Stier in die Arena jagen und wütend erscheinen lässt.

Bei diesem blutigen Spektakel handelt es sich keineswegs um einen fairen Kampf zwischen Mensch und Stier. Das Tier hat keine Chance: Ebenfalls vor der Show stechen mehrere Folterknechte mit Lanzen und Messern ständig auf den Stier ein, so dass er vor Blutverlust, Schmerz und Furcht völlig geschwächt ist. Häufig wird dem Stier Vaseline in die Augen gerieben, damit sich seine Fähigkeit, die Distanz abzuschätzen, negativ verändert.

Französische Politiker der Sarkozy-Regierung wollen den Stierkampf als nationales Kulturerbe etablieren und von der UNESCO anerkennen lassen. Derzeit finden Wahlen in Frankreich statt und es sieht nach einem Machtwechsel aus. Bitte nutze die Chance und spreche Dich mit unserer Online-Petition an die französischen Politiker gegen Stierkampf als Kulturerbe aus.

  • Hartmut1000

    Danke für den Beitrag. Ich hoffe, daß ich jeden Tag eine Gruppe Leute passiere,
    die dann auf eure Homepage schauen und aktiv werden. Was hat das denn mit Kultur zu tun ? DKS denkt noch immer , wenn jemand Nein sagt, er meinte wohl eher Ja.

    Vielleicht auch mal einen Beitrag über das perverse Bullriding oder Rodeo. 98 % glauben
    immer noch, daß die Tiere vor lauter Freude so springen,

  • Reg09

    wenn das kultur sein sollte!
    und selbst wenn es “tradition” oder  was weiß ich sein sollte, gehört es abgeschafft!
    in vielen ländern der erde ist die beschneidung junger mädchen teil der “kultur” und trotzdem finden wir es falsch, und genauso, gehört dieser stier”kampf” verboten!

  • Wolfsfan

    Einem Stier Angst und Schmerzen zu verursachen ist kein traditionelles Kulturerbe, sondern eine entsetzlich grausame Tierquälerei. Ich kann weder die Menschen verstehen, die den Tieren solche Qualen verursachen noch warum es, für eine johlende Minderheit in den Arenen, sehenswert ist.
     
    Einem Stier, der blutüberströmt, zitternd vor Schwäche und Angst, Picas in den Körper zu rammen und ihm den Todesstoß zu geben ist keine Heldentat, sondern nur erbärmlich und verachtenswürdig. Matadore, Picadore sind für mich kleine „Würstchen“, die sich im ungleichen „Kampf“ nicht mit dem Stier „messen“, sondern ihre Minderwertigkeit aufpolieren.
     
    Und in Spanien? Weil der Stierkampf in einigen Ländern verboten wurde sollen Augen und Gehirn der Bevölkerung zwangsernährt werden und die Kämpfe im Fernsehen zu sehen sein. (War vor 20 Jahren schon üblich, als ich das letzte Mal in Spanien war. In den Lokalen wurden Stierkämpfe im Fernsehen übertragen und die weinseligen Spanier ergötzten sich an dem Gemetzel.)
     
    Wir leben nicht mehr im barbarischen Mittelalter und wenn man von „Stolz“ redet, da fallen mir ganz andere Sachen ein. Eines davon wäre Tierleid zu verhindern. Darauf könnten die Franzosen und Spanier Stolz sein.

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  • http://www.facebook.com/people/Lena-Kronau/100003693130440 Lena Kronau

    Das ist die reine Lust am Töten ! Menschen die zu solchen Kämpfen gehen sind Sadisten und haben die Schuld daran, dass es sowas überhaupt gibt.

    Tiere haben ein Recht auf ein Leben wie es ihnen gefällt und nicht dem Menschen !