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Großdemo gegen Stierkampf in Paris

Stierkampf gehört nicht zu unserer Kultur” riefen knapp 5000 Menschen am vergangenen Samstag in Paris unter dem Eiffelturm. Über 150 Organisationen, darunter natürlich auch PETA Frankreich, haben sich an einem Demonstrationsmarsch durch Paris gegen den blutigen Stierkampf beteiligt. Auch in  Frankreich werden noch immer Stiere in Arenen langsam und qualvoll zu Tode gestochen.

5000 Menschen bei der Anti-Stierkampfdemo in Paris

Nachdem im April 2011 Pläne des französischen Kulturministers Frédéric Mitterrand bekannt wurden, Stierkampf zum UNESCO-Kulturerbe des Landes deklarieren zu wollen, formiert sich der Widerstand immer massiver.

Bitte spreche Dich mit unserer Online-Petition an die französischen Politiker auch gegen Stierkampf als Kulturerbe aus.

Stierkampf ist feige
Vom ersten Moment an, wo der Stier die Arena durch den dunklen Gang betritt, hat er keine Chance. Er ist oft durch Widerhaken (sogenannte Banderillas), die im auf dem Weg in die Arena in den Nacken gejagt wurden, und von gezielt eingesetzten Drogen, die ihm im Vorfeld verabreicht wurden, geschwächt. Häufig wird dem Stier Vaseline in die Augen gerieben, damit sich seine Fähigkeit, die Distanz abzuschätzen, negativ verändert.

Aktivistin trägt das Bild ihrer Misshandlung in der Arena

Rodilhan
Viele der Demo-Teilnehmer in Paris waren im Oktober 2011 in der Stierkampfarena in dem mittlerweile berühmt-berüchtigten südfranzösischen Ort Rodilhan dabei. Dort blockierten sie gewaltlos, aber mit vollem Körpereinsatz einen Stierkampf, wofür sie von einem wütenden Mob unter den Augen der tatenlosen Polizei misshandelt und zusammengeschlagen wurden. Viele von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Schläger, unter denen sich auch der Bürgermeister des Ortes befand, zeigten einmal mehr, dass der Übergang zwischen Gewalt an Tieren und Menschen fließend ist.


Geschrieben von

Kampagnenleiter für ´Tiere in der Unterhaltungsindustrie´ bei PETA Deutschland. Das umfasst Tiere im Zirkus, im Zoo, Tiere im TV, Stierkampf und einiges mehr.

Veröffentlicht unter: Unterhaltung · Etiketten: , , , ,

  • Anonymous

     
    Welcher moderne Franzose möchte sich mit solch einem fragwürdigen Kulturerbe identifizieren? Eine Handvoll Menschen, die noch immer nicht in der Neuzeit angekommen sind und an alten, barbarischen Tradition festhalten, sollen diese Tierquälereien weiterleben dürfen? Für mich ist ein kulturelles Erbe immer noch etwas, auf das man mit Stolz zurückblicken kann und das durchaus zu erhalten ist. Ein blutiges Gemetzel als Kulturerbe zu bezeichnen ist absurd und gehört in die Mottenkiste.
     
    Es gibt Tage, da zweifle ich an dem menschlichen Verstand. Heute ist so ein Tag. Mitleid und Mitgefühl sollen uns von den Tieren unterscheiden! Demnach gehören die fanatischen Stierkampfbefürworter nicht zu unserer Spezies, da sie weder das eine noch das andere vorzuweisen haben.

  • Anonymous

     
    Welcher moderne Franzose möchte sich mit solch einem fragwürdigen Kulturerbe identifizieren? Eine Handvoll Menschen, die noch immer nicht in der Neuzeit angekommen sind und an alten, barbarischen Tradition festhalten, sollen diese Tierquälereien weiterleben dürfen? Für mich ist ein kulturelles Erbe immer noch etwas, auf das man mit Stolz zurückblicken kann und das durchaus zu erhalten ist. Ein blutiges Gemetzel als Kulturerbe zu bezeichnen ist absurd und gehört in die Mottenkiste.
     
    Es gibt Tage, da zweifle ich an dem menschlichen Verstand. Heute ist so ein Tag. Mitleid und Mitgefühl sollen uns von den Tieren unterscheiden! Demnach gehören die fanatischen Stierkampfbefürworter nicht zu unserer Spezies, da sie weder das eine noch das andere vorzuweisen haben.

  • Anonymous

     
    Welcher moderne Franzose möchte sich mit solch einem fragwürdigen Kulturerbe identifizieren? Eine Handvoll Menschen, die noch immer nicht in der Neuzeit angekommen sind und an alten, barbarischen Tradition festhalten, sollen diese Tierquälereien weiterleben dürfen? Für mich ist ein kulturelles Erbe immer noch etwas, auf das man mit Stolz zurückblicken kann und das durchaus zu erhalten ist. Ein blutiges Gemetzel als Kulturerbe zu bezeichnen ist absurd und gehört in die Mottenkiste.
     
    Es gibt Tage, da zweifle ich an dem menschlichen Verstand. Heute ist so ein Tag. Mitleid und Mitgefühl sollen uns von den Tieren unterscheiden! Demnach gehören die fanatischen Stierkampfbefürworter nicht zu unserer Spezies, da sie weder das eine noch das andere vorzuweisen haben.

  • Anonymous

    Sorry! Ich hatte ein paar Schwierigkeiten mit den Neuerungen hier im Vegan-Blog!

    So wichtig ist mein Kommentar nun auch wieder nicht, dass ich ihn gleich drei Mal senden wollte. Soll nicht wieder vorkommen!

  • http://www.facebook.com/people/Antonietta-Tumminello/1351425042 Antonietta Tumminello

    Jedes Jahr werden alleine in Spanien über 40.000 Stiere getötet. Die
    Stierkampf-Industrie erhält schätzungsweise etwa 530 Millionen Euro an
    Subventionen von der EU. Ohne diese Mittel könnte das blutige Spektakel gar
    nicht stattfinden. Noch bevor die Tiere die Arena betreten, werden sie mit
    Elektroschocks traktiert. Oft verabreicht man ihnen Abführmittel und in ihre
    Augen wird Vaseline gerieben, um ihre Sehkraft zu trüben. In der Arena
    angekommen werden sie mit Lanzen und Speeren verletzt und gequält. Nach der
    grausamen Prozedur versucht schließlich der „Matador“, die geschwächten und
    panischen Tiere mit seinem Schwert zu töten. Oft genug verfehlt der Matador das
    Rückenmark und das Sterben dauert qualvoll lange.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=1467366331 Bayonetta Rosenroth

    ich hoffe, dass der “Matador” auch mal woche Qualen erleiden muss. Wie meine Freundin schon gesagt hat, Stierkämpfer, Metzger und all die Mörder von Tieren sind “Besänftigte” (Dragon Age Spieler wissen was ich meine :D ), also Leute, die völlig abgestumpft sind und keine Gefühle mehr haben. Unverständlich solch ein Tierleid auch noch als Kulturerbe bezeichnen zu wollen. Ganz ehrlich, wie ungerecht die Welt doch ist…
    Und dann werden Aktivisten auch noch verprügelt. Das darf doch nicht die Wahrheit sein…!

    Romina –GEGEN TIERVERSUCHE–