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Jetzt auch Zirkus-Wildtierverbot in Geretsried

Gestern Abend hat der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Geretsried unter Vorsitz der ersten Bürgermeisterin einstimmig beschlossen, dass nur noch Zirkusse gastieren dürfen, die keine Wildtiere mitführen.

PETA-Aktion gegen Wildtiere im Zirkus

Mit dieser mitfühlenden Entscheidung  reiht sich Geretsried in die immer länger werdende Liste von deutschen Städten ein, die die Blockadehaltung der Bundesregierung gegen ein Wildtierverbot auch als unerträglich empfinden und selbst handeln. Pikanterweise liegt Geretsried im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, ein Wahlkreis von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, die hauptverantwortlich ein Wildtierverbot in Deutschland blockiert.

Wir hatten die Gemeinderatsmitglieder und die Bürgermeisterin im Vorfeld sachlich über die aktuelle Situation in deutschen Zirkusbetrieben informiert und die rechtliche Lage kurz dargestellt. Das war aber kaum nötig, da die Verwaltung diesen Beschluss hervorragend und „wasserdicht“ vorbereitet hatte. Geretsried, das wurde betont, sieht auch einer möglichen Klage von Zirkusbetrieben gelassen und standfest entgegen. Hervorzuheben ist, dass erstmals auch private Flächen in das Wildtierverbot mit einbezogen wurden. Neben den Politikern ist auch die Leistung des Geretsrieder Tierschützers Albrecht Widmann zu würdigen, der schon seit Jahren für das Wildtierverbot in Geretsried kämpft.

Selbst ist die Frau/der Mann
Dieses Beispiel zeigt, dass das Engagement eines einzelnen Menschen unglaublich viel bewegen kann, daher bitten wir alle Unterstützer, sich selber noch aktiver für die Tiere einzusetzen. Tipps und Infos dazu haben wir hier für Euch zusammengestellt.

Geschrieben von

Kampagnenleiter für ´Tiere in der Unterhaltungsindustrie´ bei PETA Deutschland. Das umfasst Tiere im Zirkus, im Zoo, Tiere im TV, Stierkampf und einiges mehr.

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  • Jenny

    Wieder ein kleiner bedeutender Schritt richtung Ziel Zirkusse in Deutschland zu verbieten!

  • Monika

    Ja!!! Es „bewegt“ sich etwas in Deutschland!

    Mein Optimismus sagt mir, dass das generelle Wildtierverbot in Zirkussen nicht mehr aufzuhalten ist. Frau Aigner wird sich nicht mehr lange sperren können. Sollte sie es dennoch tun, dann überschütten wir sie weiter mit Protest-Mails, bis ihr Rechner qualmt.

  • Marco

    Das merkt man, daß diese Bürgermeisterin parteilos ist – bei CDU/CSU undenkbar! Auch die Kath.Kirche unterstützt kräftig die Tierquälereien (Bischhofskonferenz)

  • Der Löwe

    ich hätt gern nen Dompteur aufm Teller, saftig und gut durch.. mjammm

  • Jeanette

    Toller Erfolg…!!!

    WEITER SO…

  • Jeanette

    Und Bitte antwortet nicht mehr diesem "Wolle" der ist nicht ganz frisch und wohl völlig bescheuert.
    Der Spinner gibt hier zu fast allen Berichten seinen sau-dummen Kommentar ab und provoziert wo er nur kann.!!!

    So jemand ist es nicht wert!!!!!!!!!!!!!!

  • http://www.facebook.com/rita.mystie Rita Mystie

    Endlich fangen die Menschen an zu denken, finde ich klasse! Denke das Wildtierverbot wird auf kurz oder lang Bestandteil von Deutschland sein. Freiheit für alle Lebewesen <3

  • sina

    Finde ich wirklich super! Das ist der einzige Weg diesen Teufelsbuden den Gar auszumachen! Ich denke Griechenlands Schritt ein landesweites Verbot durchzusetzen hat viel bewirkt. Deutschland stellt sich selbst ja immer als sehr fortschrittliche Nation dar, da will man den sog. 'Pleite-Griechen' sicher in nichts nachstehen.

  • marjan

    Ein toller Erfolg. Hoffentlich wird das Verbot irgendwann bundesweit am besten auch europaweit eingeführt. Die Tiere gehören nicht in Gefangenschaft sondern in Freiheit.

  • Rat King

    Dies ist gut – aber wichtiger ist das Schliessen der Schlachthoefe! dies sollte die erste Prioritaet sein!!! beim Tierschutz, bei den Behoerden und beim Publikum!!! Ich kann da nicht ganz verstehen, weshalb Nummer zwei als Nummer eins kommt!!!

    • Hui Buh

      Richtig.
      Zirkusse betreiben zwar u.U. Tierquälerei, aber Schlachthöfe sind unübertroffen.

    • Monika

      @ Rat King! Warum ist es wichtiger Schlachthöfe zu schließen, bzw. Megazuchtställe, als ein Wildtierverbot zu erwirken? Machst du die Qualen, Schmerzen der Tiere daran fest, ob es nur einige oder sehr viele sind? Meinst du, die Qualen multiplizieren sich deshalb für das einzelne Tier, weil im selben „Stall“ noch 599 Schweine „mitleiden“? Jedes Tier ist ein Individuum und erlebt seine eigenen Schmerzen. Da spielt die Anzahl überhaupt keine Rolle. Ob EIN Hund geprügelt wird, oder hundert Nerze in kleinen Käfigen gehalten werden, um sie späten zu häuten, ist für das einzelne Tier ein individueller Schmerz. Die „Art“ oder die „Menge“ sollte nicht wichtig sein um Tieren zu helfen.

      • Rat King

        Monika,
        beim Zirkus werden Tiere sicher misshandelt, aber es werden ihnen nicht zum Vergnuegen die Hoden abgeschnitten, um zu hoeren wie stark sie bruellen oder Kaelbern werden nicht mit brennenden Zigaretten Augen ausgeloescht! Frag mal Leute, die die letzten 10 bis 20 Jahre als Tierarzt in Schlachthoefen taetig waren!
        Schweinen werden oft wenn sie noch bei vollem Bewusstsein sind die Glieder abgehackt und Huehner werden ins siedende Wasser geworfen – wenn Du willst kann ich die Liste noch weiter fuehren, aber ich hoffe, das reicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

        • sina

          du musst aber bedenken das die qualen eines zirkustieres über mehrere jahre hinweg andauern! es gibt genug berichte und videos über misshandlungen dieser tiere von sog. pflegern! das ist nicht nur körperlich sondern auch mentale quälerei, jeden tag über so lange zeit hinweg. manchmal ist der tot so abscheulich das klingt nunmal eine erlösung.

        • Monika

          @ Rat King
          du brauchst keine Liste zu erstellen über die Foltermethoden, die in den „Tierfabriken“ herrschen. Du darfst mir glauben, dass ich sie zu genüge kenne. Ich möchte bloß keine Maßstäbe setzen, welche Tiere mehr, oder brutaler als andere gequält werden. Mein Maßstab ist: Alle Tieren, die Qualen erleiden, erdulden müssen, sind es wert, dass man ihnen hilft. Da sollte man keine Unterschiede machen.

          • Monika

            PETA ist zwar eine der größten Tierschutzorganisationen, aber es gibt noch andere Organisationen die sich für in Not geratene Tiere einsetzen. Sie alle zusammen kämpfen gegen Megaställe, Massentierhaltungen, Erschießen von Eisbären, Erschlagen von Robben, gegen Großwildjagd, illegalen Welpenhandel… Nur so kann Flächendeckend geholfen werden. Brennpunkte gibt es überall auf der Welt, da will ich kein Tier auf die Waagschale werfen und es vertrösten, weil das Leid eines anderen scheinbar schwerer wiegt. Und ob jemand, wie du sagt „Vergnügen“ daran findet Tiere zu quälen, oder jemand berufsmäßig Tiere misshandelt, ist für die Tiere nicht entscheidet. Keines von ihnen sollte Schmerzen erdulden müssen.

          • Rat King

            Monika,__im Prinzip hast Du schon recht, aber es tut mir leid – ich kann ein Delphinariium einfach nicht mit einer Stierkampfarena als gleiche Priioritaet setzen – oder einen Schlachthof mit einer Zirkusvorstellung! Lebenslaenglich und Todesstrafe sind zweierlei Dinge – sonst haette man sie ja nicht abgeschafft!____Aber kein Tier soll irgendwie leiden – das ist ganz klar!

  • sina

    ich denke das ist utopisch! ich denke den leuten wildtiere in zirkussen vorzuenthalten ist realistischer als ihnen von heute auf morgen den fleischkonsum zu verbieten und bei so vielen menschen muss das wohl so sein weil einfach zu viele menschen fleisch essen wollen und es sich mit sicherhheit nicht verbieten lassen. die würden ja schon auf die straßen gehen wenn der fleischpreis ein wenig steigt nur um eine bessere haltung der tiere zu gewährleisten. leider

  • Lui

    Für die Tierfreunde und Tierschützer gibt es keine Prioritäten! Die sind aufgrund der gewalitigen Bandbreite der Tierquälerei, die durch Wirtschaft und Industrie als notwendig propgiert und von den Politikern lächzend befürwortet wird, gezwungen, auf breiter Front zu kämpfen und an Erfolgen mitzunehmen, was möglich ist. Den Grund, einer bestimmten Art der Tierquälerei eine höhere Priorität einzuräumen als einer anderen Tierquälerei, erschließt sich mir nicht!

    • Peter

      Seh ich genau so!!