Trauriger Löwe im Zoo

US-Schauspieler Morgan Freeman kann nachempfinden, wie sich Tiere in lebenslanger Gefangenschaft fühlen und hat sich deshalb jetzt öffentlich gegen Zoos ausgesprochen. Damit befindet er sich in bester Gesellschaft anderer Prominenter, die sich dafür einsetzen, dass Tiere nicht zur Unterhaltung der Menschen gequält und eingesperrt werden. Vor kurzem hagelte es auch Kritik von Tennis-Legende Martina Navratilova, die das Einsperren von Elefanten, Giraffen, Löwen oder Meeressäugern in Zoos und Tierparks scharf verurteilte.

PETA Deutschland setzt sich für eine Beendigung der Haltung von Tieren in Zoo-Gefangenschaftein. Da die meisten Tiere im Zoo nicht wieder ausgewildert werden können, fordert PETA ein Zucht- und Importverbot, um so die Haltung von Tieren in Zoos mittelfristig auslaufen zu lassen. Stattdessen sollen sich Zoos in Auffangstationen für Tiere aus Privathaltung und Zirkusbetrieben umwandeln.

Trauriger Löwe im Zoo (c) PETA

Kinder fühlen mit
Immer mehr Menschen in Deutschland machen sich Gedanken darüber, warum unschuldige und freiheitsliebende Mitgeschöpfe ein Leben lang einsperrt werden. Sogar Kinder sehen die Haltung von Tieren in Gefangenschaft schon kritisch. Einer aktuellen repräsentativen Umfrage zufolge gaben 40,3% der befragten Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren an, ihnen täten die Tiere im Zoo leid, weil sie so eingesperrt sind. Bei älteren Kindern denkt fast die Hälfte so.

Werdet aktiv!
Bitte fordert die Bundesregierung in unserer Online-Petition auf, zunächst die Eisbärenhaltung abzuschaffen. Setzt Euch auch für die beiden Schimpansen Epulu und Kitoto ein, die im Zoo Wuppertal ein Dasein unter tierquälerischen Bedingungen fristen und unterschreibt die Petition.

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Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.