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Ein Abend bei Martin Rütter in der Porsche Arena in Stuttgart

Ich bin eine erfahrene Hundehalterin von mindesten einem (meist jedoch vorübergehend auch mehreren, in Not geratenen Hunden allen Alters und unterschiedlicher Größen). Was konnte Martin Rütter mir noch neues vermitteln? Gut: Meine jetzt 6-jährige Hündin hatte mich anfangs massiv gefordert. Sie zog im geschätzten Alter von 2 Jahren in unseren Haushalt ein, zuvor lebte sie in der Türkei auf der Straße, zuletzt dort in einem überfüllten Tierheim. Ein Leben im Knast und jetzt ein Leben auf der Couch, klar mit vielen Spaziergängen im Rudel.  Aber jetzt? Ich hab den perfekten Hund – dachte ich jedenfalls.

 

Aber zunächst mal die Enttäuschung: Ich bin zurzeit bei Peta intensiv in die Arbeit gegen die Grausamkeiten, begangen an den Hunden in der Ukraine involviert. Ich hasse die Worte „es sind ja nur Hunde“ als Rechtfertigung der Verantwortlichen für das Gemetzel an sozial hochentwickelten Tieren. Genauso aber hasse ich es, mich zwischen Hundemenschen bewegen zu müssen, dessen Tierliebe beim eigenen Hund endet, und die die Theke der Porsche Arena stürmen und wegen Kesselfleisch und Leberkäsewecken Schlange stehen. „Es sind doch nur Schweine“.

 

Martin Rütter & Jamie (Foto: grande-fotografie.de)

Doch dann kam Martin Rütter: 5000 Zuschauer klebten ihm von Anfang bis Ende an den Lippen. Der Abend war nicht nur witzig, erfrischend, spannend sondern auch sehr informativ. Seine Ausführungen machten deutlich, wie wichtig es ist, die Sprache des Hundes zu verstehen oder anders gesagt: Was passiert, wenn wir das nicht tun? Ich glaube jeder, der heimfuhr war motiviert, seinen Hund besser verstehen zu wollen, mehr „wölfisch“ zu denken, sich mit Mimik, Gestik des Hundes zu befassen. Rundum: Ein toller und lohnender Abend, der mir auf unterhaltsame Art und Weise viele tolle Tipps gab wo ich doch meinte, schon alles zu wissen im Umgang mit Hunden. Und ich freue mich schon jetzt auf die DVD, die ich dort kaufte und aufs Wochenende, das ich unter anderem auf der Couch mit Hera verbringen werde.

  • jenny

    Waren auch da!!! War einfach sooooo lustig !Ausserdem hat alles gestimmt und ich auch auf katzen übertragbar ;o)
    Nächstes Jahr hat er ne neue Show! Muss ich wieder unbedingt sehen!!!

  • Hartmut

    Besser wäre es gewesen, wenn Herr Dr. Ernst Walter Henrich in der Porsche Arena dem Publikum
    die vegane Ernährung der Hunde erklärt hätte. Dann wären vielleicht 250.000.000 Tieren jährlich ein qualvolles Leben erspart geblieben, die als Nahrung für die Hunde dienen, die wir lieben und streicheln. Die anderen Tiere haben wir willkürlich als minderwertig abgestuft, obgleich wir sie genau so lieben würden, wenn dazu eine Gelegenheit bestünde.

    Herr Dr. Ernst Walter Henrich hätte dem Publikum ebenfalls von einer gewaltigen Ernergieeinsparung
    durch eine pfanzliche Ernährung der Hunde berichten können. Vielen der Zuschauer ist wahrscheinlich überhaupt nicht bewußt, wie das Fleisch und Fischmehl für die Hunde- und Katzen in das Futter gelangt. Die Liste der zu Tode gequälten Kälber, Kühe, Puten, Hühner, Delphine, Robben, Meerenschildkröten, Wale, Tümmler ist unvorstellbar lang.

    Tja, vielleicht tut sich ja im Bewußtsein der Menschen etwas. Diejenigen, die ihre Hunde und Katzen
    vegan ernähren möchten , können ja auf den HP http://www.provegan.info wie auch http://www.vegane-beratung.com oder gleich bei PETA nachschauen.

    Jeden Tag spreche ich Leute auf die Ernährung Ihrer Hunde an und gebe den mitgeführten Hunden veganes Hundefutter, welches die meisten gerne annehmen. Dann sagen die Leute " Hunde sind Fleischesser" und ich frage sie " Wenn ihr Hund mit veganen Futter genauso glücklich und zusätzlich
    viel gesünder lebt , wie mit dem herkömmlichen Futter und Sie durch eine Ernährungsumstellung vielen Millionen Tieren ein qualvolles Leben ersparten könnten, was sollte sie daran hindern das zu tun?" Nichts, antworten sie dann und wollen sich mit dem Thema auseinandersetzen.

    Jedenfalls wären die meisten Zuschauer aus dem Publikum mit ganz neuen Begriffen aus der Arena
    gegangen wie: Ethik anderen Lebenwesen gegenüber, CO2 Bilanz im Vergleich zu der bisherigen und der veganen Ernährung von Hunden und Katzen und natürllich auch dem Menschen.

    • Linda

      Also irgendwo hört vegan auch auf … Hunde SIND Fleischfresser und werden es bleiben.. Übertreiben kann man es auch echt mal -.- Wozu haben sie dann ein fleischgebiss??
      Tierquälerrei kann man das dann auch nennen ..
      Über solche leute wie dich könnt ich mich aufregen die alles und jeden auf vegan umstellen wollen..

      • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001674394434 Christof Stelz

        Linda, laber keinen Scheiss. Herkömmliches Hunde- und Katzenfutter ist das Ergebnis von Tierquälerei. Einen Hund vegan zu ernähren, inklusive aller notwendigen Mineralien, Spurenelementen, Eiweissen und und und ist absolut qualfrei. Tu uns einen Gefallen und denke das nächste mal bevor sich deine Finger mit der Tastatur abquälen. Mir reicht es echt langsam mit so ungebildeten Leuten wie dir, die ihr Stammtischwissen zum Besten geben müssen!!! Es nervt!

        • laraweb

          Und mir reicht es von besserwissenden Moralaposteln. Nervt unheimlich sowas zu lesen. Steck dir den erhobenen Zeigefinger sonstwo hin.

          • nikolaus

            Bevor ihr euch darüber so aufregt.. habt ihr euch überhaupt schonmal richtig informiert?? BZW wart ihr mal in einer Firma für Tiernahrungsproduktion zB Mars??

            Erstens ernähre ich meine Katze seit einem Jahr mit veganem Katzenfutter, seit dem geht es ihm richtig gut. Er hat viel Energie, ist ausgeglichen und nie krank. Hat glänzendes Fell und leuchtende Augen UND vorallem ist es das ERSTE Futter das er mag und frisst…. davor mussten wir ständig die Marken wechseln, weil er das Futter nach ein paar Wochen nicht mehr angerührt hat.

            Tiernahrung ist nicht wie auf der Packung steht, Lamm, Rind, Kaninchen oder sonst was.. in der Produktion werden zusammengepresste Fleischblöcke (aus undefinierbaren Fleischsorten) mit Knochen/Augen/Gedärmen usw kleingehackt und mit irgendeiner künstlichen süchtigmachenden Aromascheiße zusammen gemischt, damit die Tiere das überhaupt anrühren!! Das hat nämlich auch NIX mehr mit natürlichen Nahrungsquellen der lieben Haustiere zu tun!

            also bevor man die klappe so weit aufreist, lieber vorher informieren und vorallem nicht alles hassen was man selber nicht vertritt

      • laraweb

        Da geb ich dir hundertpro recht!

        Ausserdem ist das vegane Hunde-Futter scheiss teuer, ich weiss ja nicht woher die meisten das Geld dafür nehmen… durch arbeit sicher nicht, das kannste dir ja gar nicht leisten als Arbeiter/Angestellter.

    • Lulu

      menschen sind von natur aus keine fleischesser. hunde und katzen schon. menschen sollten kein fleisch essen, es ist nicht mal gesund für sie. ich habe mal gelesen, dass eine vegane ernährung für hunde gesund sein soll, für katzen aber nicht. ich bin mir nicht so sicher ob das stimmt.

  • http://www.mithundensein.de Eva Windisch

    Ich finde die Show auch sehr witzig, aber dennoch finde ich schade, dass MR nach wie vor nur Syptome beseitigt, anstatt die ursachen haerauszufinden. Des Weiteren arbeitet er mit Wurfketten und Schepperdosen – ein absolutes NO GO . Ein Tier mit Erschrecken zu erziehen, käme bei meinen Kunden nicht in Frage.

  • Virginia

    Ich bin von Martin Rütter auch alles andere als begeistert, einerseits, weil ich seine Erziehungsmethoden sonderbar finde, aber besonders, weil er sich sehr abfällig über Listenhunde und deren Halter äußert und sogar absichtlich das Wort "Kampfhund" benutzt, wie er in einem Hundemagazin offiziell gesagt hat.
    Sowas ist für mich leider einfach kein Hundefreund, der Rassen ausschließt und noch deren Halter beleidigt (als "depraviert" bezeichnet). Jeder halbwegs erfahrene Hundehalter weiß, dass es keine "Kampfhunde" gibt…

  • Jonas

    Es sind doch nur Menschen ;)

  • http://wellnesswelten-pia-loedige.de Pia

    Ich kenne diesen Martin Rütter gar nicht, habe den Artikel nur so gelesen + bin auf den Kommentar für das vegane Hundefutter gestoßen. Ich habe mehrmals versucht, meine Katzen mit Mischkost aus vegan und Biokatzenfutter zu ernähren. Ganz vegan fänd ich furchtbar, Katzen sind nun mal Fleischfresser (die bringen mir immer nur Mäuse, dabei wären mir Salatköpfe viel lieber). Das Ende vom Lied war auf jeden Fall, dass ich das vegane Futter weiterverschenkt habe, da meine Katzen mich nur noch traurig anschauten und dem Fressnapf den Allerwertesten zeigten. Die, denen ich es geschenkt habe, haben dann auch wieder die Reste weiterverschenkt, nein, nein, das hat einfach nicht funktioniert. Mit meinem Biolandfutter habe ich unterm Strich auch ein gutes Gewissen, mein eigenes Leben durch diese wunderbaren Geschöpfe zu bereichern – ja, da bin ich wohl Egoist.

  • Jan

    Ich bin auch nicht gerade ein Fan von diesem selbsternannten Hundeflüsterer. In seiner Sendung unterstützt er seine Kunden aktiv dabei, Welpen vom Züchter zu beziehen. Es ist altbekannt, dass die Überbevölkerung an Haustieren, die wir zurzeit haben, auf diese "herumzüchterei" zurückzuführen ist.
    Herr Rütter sollte zuerst schauen, ob man nicht einem Hund aus dem Tierheim ein neues Zuhause geben kann.

  • Lilli

    Also wenn ich das schon lese….Hunde und Katzen vegan ernähren. Das ist in meinen Augen Tierquälerei. Es sind und bleiben Fleischfresser. Stelle ich Hund und Katze je einen Napf Fleisch und einen mit veganem Zeug hin, was wählen die Tiere wohl? Genau, das Fleisch. Ich halte zwei Katzen, die ich ganz bestimmt niemals vegan ernähren würde. Wenn ich Tiere halte, dann doch wohl so artgerecht wie möglich. Dazu gehört eben auch die richtige Ernährung. Außerdem halte ich Gottesanbeter. Soll ich die auch vegan ernähren, weil die ihre Beute vor dem Verspeisen nicht töten, sondern diese einfach packen und anfangen zu futtern? Würde wohl nicht gehen. Selbst tote Beute wird nicht genommen.
    Zu Rütter: Ich finde seine Art super. Noch bevor man von ihm gehört hat, habe ich meinen Hund auf diese Art erzogen. Auch einen ca 3-jährigen Hund, der total unerzogen war, habe ich auf diese Weise super "hinbekommen".

    • laraweb

      hunde sind wohl Allesfresser, aber es ist richtig, nur pflanzlich ernähren ist nicht auszuhalten- für Hie Hunde nicht und auch nicht für ihre Besitzer.
      Hunde die nur pflanzliche Sachen fressen, blähen den ganzen Tag. Da kommst du in die Bude und denkst du hättest tausend faule Eier stehen.
      Katzen sind eh Fleischfresser, die kannste gar nicht auf pflanzlich umstellen.

      Im übrigen finde ich es gut, hier nicht nur weltfremde verblendete lesen zu müssen, sondern auch ein paar "normale" Veganer/Vegetarier wie Lilli.

  • Anne

    Warum soll ich den Tieren, die ich liebe (unseren beiden Katzen) Tiere, die ich, wenn ich sie gekannt hätte auch geliebt hätte, zu fressen geben? So, wie ich selbst nicht am Tierleid teilnehmen möchte, hätte ich es gerne auch für meine Katzen, ABER sie fressen es nun mal nicht, was soll ich tun? Gibt es Katzenbesitzer, die es geschafft haben, ihre Katzen auf vegan umzustellen? Vielleicht würde es mit ganz jungen Katzen gehen, von Anfang an, aber bei unseren sehe ich da keine vegane Zukunft, sehr schade.
    Von Hunden habe ich auch gehört, dass es viel einfacher ist, gerade auch vegane Leckerlie sind ganz groß angesagt!

    • eva

      Natürlich geht es, Katzen vegan zu ernähren.

      Meine Freundin hat zwei Katzen, die sie als bereits erwachsene Tier aus einem Tierheim bekam, und die leben bei ihr beide vegan. Und, sind soweit ich weiß, bei bester Gesundheit und total hübsch.

      Katzen sind (genau wie Hunde) längst keine Wildtiere mehr, sondern wurden über Jahrhunderte hinweg vom Menschen als Haustier gehalten und gezüchtet.. Natürlich haben sie unterschiedliche Geschmäcker, auch das vegane Katzenfrutter schmekt nicht alles gleich – aber die Behauptung, meine Katzen sind Fleischfresser und kriegen daher Fleisch, ist einfach borniert.

      Dass man sich das nicht leisten könne, ist auch Quatsch. Whiskas ist auch nicht billig, und wem gutes Futter zu teuer ist, der soll bei sich selbst sparen oder keine Katzen halten. Meine Freundin ist nach einer Krebserkrankung Frührentnerin auf HartzIV-NIveau – aber das vegane Essen für sich selbst und die Katzen kann sie sich trotzdem leisten.

      Für Hunde haben diverse Tierheime übrigens ähnliche Erfahrungen gemacht – auch da meist nicht mit Welpen. Und Tierheime sind gewiss auch nicht mit Reichtümern gesegnet. Aber es heißt, die vegan ernährten Hunde seien so gesund wie nie zuvor!

      • lara

        Es geht alles- mit der Konsequenz, dass deine Katze keine 20 Jahre ( Lebenserwartung Wohnungskatze) wird. Die Spätfolgen von falscher Ernährung bei einem Tier, welches um gesund und vital zu bleiben sind für die meisten nicht abzuschätzen.

        Eine Katze braucht 93% tierisches Eiweiss um gesund zu bleiben. Kohlenhydrate in dem Ausmaß wie sie in Whiskas oder eben in veganem Futter enthalten sind, sind nicht gesund.

  • Achim

    Wenn eure Katzen raus können, fangen sie sich ihr Katzenfutter selbst und lassen das vegane Futter stehen. That's life.

  • Lilli

    Meine Katzen essen nicht mal das Gemüse, was in manchen Futtersorten ist. Die Erbsen oder Möhrenstücke lassen sie liegen. Aber wenn einige hier meinen, sie müssen Tiere vegan ernähren, die eigentlich Fleischfresser sind, bitte. Auch wenn es inzwischen keine Wildtiere mehr sind, liegt es in ihrer Natur, Fleisch zu essen. Ich halte unter anderem Gottesanbeter, die schon seit Generationen im Terrarium, bzw frei im Zimmer in ihrer Pflanze, leben. Soll ich die auch auf vegan umstellen? Die "quälen" ihre Beute. Sie schnappen sie und fressen sie bei lebendigem Leib. Totes nehmen sie gar nicht an. Und nun erzählt mir nicht, Insekten fühlen keine Schmerzen. das glaube ich nämlich nicht.

  • Lilli

    Noch was: Warum hält man sich Tiere, die Fleischfresser sind, und will sie dann auf vegan umstellen? Dann sollte man sich Kaninchen, Meerschwein usw. halten.

  • kai

    vegan für hund und katze?!

    leider beantworten dies viele menschen mit fraglichen und lachhaften äußerungen und haben dazu und das ist das schlimmste… keine ahnung von dem thema! hier sollten sich mal einige von ihrem "weltwissen" lösen und sich ein wenig mit wissenschaftlichen untersuchungen beschäftigen.
    (ja(!) natürlich findet man dann auch das für und wieder)

  • nikolaus

    so hier nochmal für alle:
    Bevor ihr euch darüber so aufregt.. habt ihr euch überhaupt schonmal richtig informiert?? BZW wart ihr mal in einer Firma für Tiernahrungsproduktion zB Mars??

    Erstens ernähre ich meine Katze seit einem Jahr mit veganem Katzenfutter, seit dem geht es ihm richtig gut. Er hat viel Energie, ist ausgeglichen und nie krank. Hat glänzendes Fell und leuchtende Augen UND vorallem ist es das ERSTE Futter das er mag und frisst…. davor mussten wir ständig die Marken wechseln, weil er das Futter nach ein paar Wochen nicht mehr angerührt hat.

    Tiernahrung ist nicht wie auf der Packung steht, Lamm, Rind, Kaninchen oder sonst was.. in der Produktion werden zusammengepresste Fleischblöcke (aus undefinierbaren Fleischsorten) mit Knochen/Augen/Gedärmen usw kleingehackt und mit irgendeiner künstlichen süchtigmachenden Aromascheiße zusammen gemischt, damit die Tiere das überhaupt anrühren!! Das hat nämlich auch NIX mehr mit natürlichen Nahrungsquellen der lieben Haustiere zu tun!

    • mira

      Jemand der sein Tier liebt, ernährt es BARF, also mit Rohem Fleisch und nicht mit industriell gefertigten Fraß. Kohlenhydrate sind sowohl für Hunde als auch für Katzen-Verdauungssysteme ungeeignet da aber industriell hergestelltes Futter hauptsächlich aus Getreide besteht, füttern wir unsere Tier krank.
      Wie beim Menschen ja auch.

      Hunde und Katzen dürfen nicht vegan ernährt werden. Bitte informiert euch unabhänige (und nicht bei Futtermittelproduzenten, denn die wollen ihr Produkt verkaufen), sondern bei Tierärzten (welchen, die keine Futtermittelwerbung im Praxisraum haben).

      Frau Dr. Jutta Ziegler ( http://www.dr-vet-ziegler.com) hat darüber ein sehr gutes Buch geschrieben, das Schwarzbuch Tierarzt, das sollte sich jeder Tierbesitzer mal zu gemüte führen.

  • mira

    Jemand der sein Tier liebt, ernährt es BARF, also mit Rohem Fleisch und nicht mit industriell gefertigten Fraß. Kohlenhydrate sind sowohl für Hunde als auch für Katzen-Verdauungssysteme ungeeignet da aber industriell hergestelltes Futter hauptsächlich aus Getreide besteht, füttern wir unsere Tier krank.
    Wie beim Menschen ja auch.

    Hunde und Katzen dürfen nicht vegan ernährt werden. Bitte informiert euch unabhänige (und nicht bei Futtermittelproduzenten, denn die wollen ihr Produkt verkaufen), sondern bei Tierärzten (welchen, die keine Futtermittelwerbung im Praxisraum haben).

    Frau Dr. Jutta Ziegler ( http://www.dr-vet-ziegler.com) hat darüber ein sehr gutes Buch geschrieben, das Schwarzbuch Tierarzt, das sollte sich jeder Tierbesitzer mal zu gemüte führen.

  • Nubia

    Also wie die tierischen Produkte für Hunde hergestellt werden, ist eine Sache… Trotzdem SIND Hunde Fleischfresser, wie der normale Wolf auch. Man kann auf Tierprodukte zurückgreifen, die vernünftig hergestellt wurden. Das heßt man erkundigt sich, wo die Nahrung herkommt und kauft im Zweifel nurnoch beim Bauern, bei dem man weiß, dass die Tiere auf der Weide stehen.
    Sollte man jedoch komplett gegen tierische Ernährung sein, muss man aus Gründen der Tierliebe, auf einen Hund verzichten, da die Zwangernährung- oder umstellung zu dauerhaften Schäden führen kann.
    Herr Rütter sagt ja auch, dass der Hund vom Wolf abstammt. Und jeder Mensch, der Ahnung von Tieren hat weiß, das Wölfe hauptsächlich Fleischfresser sind, was auch ihre Lebensweise und ihr Körperbau wiederspiegeln.
    Jemand der selbst seine Tiere vegan ernähren will, sollte sich Nagetiere oder Vögel kaufen aber keinen Hund!!!!

  • Paul

    Bei uns Menschen sollte der geistige und ethische Fortschritt an einem Punkt angelangt sein, um um zu erkennen, das es nicht notwendig ist Tiere zu quälen und zu töten um sich von ihnen zu ernähren – also vegetarisch zu leben.
    Entscheide ich mich nun, als ein hoch vernunftbegabtes Lebewesen, ein Tier in meine Obhut zu nehmen, so habe ich die unbedingte Verpflichtung, diesem Lebewesen für die Zeit des gemeinsamen Zusammenlebens ein artgerechtes Leben – soweit das überhaupt möglich ist – zu ermöglichen. Dazu gehört auch eine artgerechte Ernährung. Kann und will ich dies nicht tun, sollte ich mir kein Tier ins Haus holen.
    In unserem Haus leben zur Zeit zwei Doggen, die wir versuchen artgerecht zu ernähren. Dazu gehört auch Fleisch und zwar frisches Fleisch und Innereien, das wir entweder über unseren Biometzger beziehen oder Wildfleisch das wir von einem befreundeten Förster erhalten. Dazu gehören weiterhin Ballaststoffe und Gemüse – ausgewogen und artgerecht.

    Die Entscheidung vegetarisch und vegan zu leben muss jeder für sich selber treffen, wir sollten sie niemandem aufzwingen!

  • Lisa

    Ist das zu fassen? Wer seinen Hund dazu zwingen will vegan zu leben, sollte mal darüber nachdenken, ob er sich nicht vielleicht lieber ein Stofftier holt. Die "Tierliebe" dieser "Gutmenschen" die selbst ihren Hund vegan ernähren wollen ist ein absolut inakzeptabler Wahn. Erklärt doch bitte mal meiner Katze, dass sie keine Mäuse fressen sollen; bzw. grausam mit denen "spielen" bis sie einen Herztod sterben.. Ihr habt sie doch nicht alle auf der Kette. Das ist der Lauf der Dinge seit abertausenden von Jahren. Ihr würdet euch doch direkt vor den Kölner Zoo ketten lassen und dagegen demonstrieren, wenn plötzlich die Tiger, Löwen und alle anderen Tiere vegan ernährt werden würden. Was eine Tierquälerei…aber mit dem eigenen Hund kann man es ja machen.
    Achtet lieber darauf, dass hier hochwertiges Futter kauft und beim Metzger eures Vertrauens frisches Fleisch zum Zufüttern kauft.
    Und überlegt euch mal, ob es nicht besser für euer Tier ist, wenn ihr es an vernünftige Menschen abgebt.

    ,,Die Entscheidung vegetarisch und vegan zu leben muss jeder für sich selber treffen, wir sollten sie niemandem aufzwingen!" – sehr richtig Paul!

    Und nochmal zu nikolaus: Meinst du ein Tier sucht sich in der Natur die Filetstücke aus und lässt Augen, Knochen und Gedärme liegen? Also meine Tiere nicht.

    ,,Hunde und Katzen dürfen nicht vegan ernährt werden. Bitte informiert euch unabhänige (und nicht bei Futtermittelproduzenten, denn die wollen ihr Produkt verkaufen), sondern bei Tierärzten (welchen, die keine Futtermittelwerbung im Praxisraum haben)" – ganz genau!