Ist Mama schuld an kleinem Penis?

quinn.anya www.flickr.com

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Phthalate sind chemische Verbindungen, die in ziemlich vielen Konsumgütern, einschließlich Pestiziden, Farben und PVC-Kunststoffen, vorkommen. Eine neue Studie zeigt nun auch einen Zusammenhang zwischen Nahrungsaufnahme und der Phthalat-Exposition auf. In der Zeitschrift des US-amerikanischen National Institute of Environmental Health Sciences ist nachzulesen, dass die jüngsten Studien am Menschen auch negative Auswirkungen auf die sexuelle Gesundheit und Entwicklung durch Phthalate aufzeigen konnten.

Die Forscher maßen Phthalate, die im Körper von schwangeren Frauen zu finden waren, und später dann die Größe und die Eigenschaften der Genitalien ihrer Söhne im Alter von 2 Monaten bis 3 Jahren. Die Söhne der Frauen, die eine hohe Phthalat-Exposition hatten, hatten bis zu 10 Mal höhere Risiken, dass einer oder beide ihrer Hoden nicht vollständig ausgebildet waren und ein deutlich kürzerer und dünnerer Penis vorzufinden war. Je mehr Phthalate also schwangere Frauen ausgesetzt sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit kleiner und undeutlich ausgebildeter Hodensäcke und eines kleineren Penis.

Eine weitere Studie befasste sich mit Nahrungsmitteln und den Urin Phthalat-Werten von Amerikanern. Dabei wurde auch die Ernährungsweise beachtet:

Das wichtigste Ergebnis in ihrer Analyse war der Verzehr von Geflügel-Fleisch. Die Daten deuten darauf hin, dass ein Anstieg von ca. 30 g Geflügel pro Tag den Phthalat-Spiegel um ca. 5,7 Prozent ansteigen lässt. Ein Hähnchenbrustfilet kann schon mehrere hundert Gramm wiegen.

Wer also später den Sohn nicht mit einem kleinen Penis strafen möchte, sollte sich besser rein pflanzlich ernähren.

Für alle, deren Mütter zu spät reagiert haben: Wer zumindest die Potenz behalten will, kann mit einer pflanzlichen Ernährung das Schlimmste verhindern. ;)

  • Gerd Gühne

    "Wer zumindest die Potenz behalten will, kann mit einer pflanzlichen Ernährung das Schlimmste verhindern."

    Wohl kaum. An Pflanzen werden erst Pestizide gekippt und dann im Supermarkt in Kunststoff verhüllt. Das klappt also nur wenn man selbst im Garten alles anbaut.

    • Thomas

      Der Artikel handelt davon, dass in pflanzlicher Nahrung allgemein weniger Kunststoff drin ist, also hat auch das Gemüse aus dem Supermarkt (das nebenbei normal nicht in plastik verpackt ist…?..) prozentual weniger Phthalate enthalten.
      Also ists doch gut für die Potenz ;-)

      Klar wär das im Garten angebaute sicher besser, aber das wär ein bisschen mehr aufwand.

  • Wolfgang

    Was für ein Schwachsinn!!!!

  • Thomas

    Und veganismus macht dumm!!!

  • Go Vegan

    Ich denke zwar nicht, dass Veganismus dumm macht, doch muss ich mich meinen drei Vorrednern anschließen.
    So einen Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Und das bei einer Sache die ich für 100% unterstützendswert halte. Ich kann tatsächlich nur an euch appelieren, diesen Blödsinn rauszunehmen. Denn wer solche komischen Thesen in irgendeiner Weise unterstützt, der_die kann auch bei Thilo Sarrazin keinen Fehler finden.
    Also wirklich…bitte nehmts raus.

  • PETADeutschland

    Wir berichten hier nur über eine Studie.
    Außerdem muss nicht immer als "bierernst" genommen werden… ;)

  • PETADeutschland

    Wir berichten hier nur über eine Studie.
    Außerdem muss nicht immer als "bierernst" genommen werden… ;)

  • Vollhorscht

    Also ich habe 38,5cm und meine Eltern assen nur Fleisch!!!

    • Nadine

      Witzig,witzig. Mal angenommen die Größe stimmt, dann könntest Du keiner Frau, dass Beste geben:)

  • ich

    Phthalate können durch die Atmung, die Nahrung und durch die Haut aufgenommen werden.
    Die Aufnahme durch die Atmung erfolgt durch die Raumluft, den Hausstaub und die Innenraumluft in
    Autos. Besonders im Sommer, wenn Autos stark aufgeheizt werden, können aus den Kunststoffteilen
    größere Mengen an Phthalaten entweichen.
    Phthalate in Sprays und Parfums können zu einer kurzfristig hohen Belastung führen, ebenso Farben
    und Lacke während der Anwendung. Nagellack enthält bis zu 5 % DBP, das leicht durch die Haut
    aufgenommen werden kann.
    Die Aufnahme durch die Nahrung spielt eine wesentliche Rolle. Milch und Milchprodukte wie Käse
    und Butter können Phthalate enthalten, ebenso Fische, Fleisch und Wurstwaren. Diese Verunreinigungen
    können auch aus Verpackungsmaterialen oder dem Kontakt mit PVC-Oberflächen
    während der Verarbeitung des Lebensmittels kommen9. In Österreich sind Phthalate – mit
    Ausnahmen10 – in Lebensmittelverpackungen nicht zugelassen11.
    Wurzelgemüse wie Karotten, u.a. nehmen Phthalate aus dem Boden auf.
    Auch in Medikamenten können Phthalate enthalten sein, vor allem in der Beschichtung von solchen,
    die sich nicht im Magen auflösen sollen.
    Babys und Kleinkinder können relativ große Mengen an Phthalaten durch die Nahrung aufnehmen. In
    Großbritannien und Dänemark fand man in Pulvern für Fertignahrung und Fertigessen mit Gemüse
    und Fleisch für Babys und Kleinkinder mehrere Phthalate, vor allem DEHP. Die tägliche Aufnahme
    allein durch diese Nahrungsmittel wird für ein Kind von über sechs Monaten auf 23 μg DEHP pro
    Kilo Körpergewicht und Tag geschätzt12. Dazu kommen Belastungen aus anderen Quellen. Der von
    der EPA (US Umweltbundesamt) für DEHP festgelegte Grenzwert für die tägliche Aufnahme beträgt
    37 μg pro Kilogramm13. Auch in Muttermilch wurden Phthalate gefunden.
    Eine Untersuchung in Deutschland ergab, dass Kleinkinder viel stärker mit Phthalaten belastet sind als
    Erwachsene.

    ALSO BITTE EINTÜTEN LASSEN o.O

  • Vollhorscht

    Mal anmerke:
    Beim ficken kommt es nicht auf die Grösse an!!!