Bald Hunderttausende Tote weniger!

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Mit einer wegweisenden Entscheidung hat die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA soeben eine tierversuchsfreie Testmethode des Botox-Herstellers Allergan anerkannt. Allergan ist eine von wenigen Firmen weltweit, die das beliebte Anti-Falten-Mittel herstellen.

Ermordete Mäuse im Botox-Labor! © BUAV

Bislang sterben jährlich etwa 600.000 Mäuse in qualvollen LD50-Versuchen, mit denen jede einzelne Produktionscharge des Nervengifts getestet wird. Allergan gibt an, 95% der grausamen Tierversuche nun durch die neue tierfreie Methode ersetzen zu können.

Beim LD50-Test wird den Mäusen nach und nach eine steigende Dosis des Gifts in die Bauchhöhle gespritzt, bis die Hälfte der Tiere qualvoll den Erstickungstod stirbt!

Wichtig ist nun, dass die europäischen Gesetzgeber nachziehen und die neue Methode von Allergan in der EU sowie für die anderen Firmen, die Botox herstellen, zulassen. Solange sollte sich jeder genau überlegen, ob ein paar Fältchen weniger wirklich den qualvollen Tod intelligenter und sensibler Tiere wert sind!

Mehr Infos zu Botox und dem LD50-Test gibt es hier.

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  • Pingback: Zweifelhafte Schönheit! Sterben für Botox « fullsize.ch

  • Han`

    Super!
    Dsa ist echt wansin es wird immer mehr Erfolg geben – wir müssen daran glauben.

  • Samiel

    Nur so nebenbei, der Erstickungstot dauert bis zu 4 Tage. Dass heisst, dass diese Tiere eine Waterboarding -Behandlung 4 Tage lang erleiden/erdulden müssen. Laut Amnesty sei Waterboarding reine Folter, was ist dann LD50? Fragt doch einfach mal bei Amnesty nach und schaut, was für eine Antwort ihr erhalten werdet. Ich habe keine bekommen, weil es keine Menschen sind. Daher halt egal und nicht nenneswert!

  • Helen

    Halleluja!!! Danke Peta!!!
    Ich glaube, das bringt es auf den Punkt.

  • icepuma

    Es ist immer wieder grausam diese Bilder von toten Tiern zu sehen!! Mäuse weggeworfen wie eine leere Coladose oder ein benutztes Tempo. Ich frage mich immer wieder, was das für Menschen sein müssen, die in solchen Firmen arbeiten.
    Zum Glück gibt es Peta!!