Übergewicht schadet Gehirn
Studien mit übergewichtigen und normalgewichtigen Teilnehmern brachten erschreckende Erkenntnisse zu Tage. Mittels Magnetresonanztomografie (MRT) wurden die Gehirne von 63 Menschen untersucht. Die Fibrinogenwerte, die als Indikator für Entzündungen im Nervensystem hinweisen, waren bei vielen der 44 übergewichtigen Studienteilnehmern erhöht. Zudem fanden Forscher bei ihnen einen erhöhten Wassergehalt in den Mandelkernen, der ebenfalls auf Schäden im Nervengewebe schließen lässt. Damit sind Gehirnregionen betroffen, die das Belohnungssystem steuern und somit das Essverhalten beeinflussen. Die Suchtforschung hat erkannt, dass sowohl Appetit und Heißhunger als auch die Selbstkontrollfähigkeit von einer ungesunden Ernährung und durch das daraus resultierende Übergewicht negativ beeinflusst werden. Im Alter werden ernährungsbedingte Folgeschäden wie Diabetes oder Demenz sichtbar.
Ein Glück, dass sich dagegen etwas unternehmen lässt: Eine vegane Ernährung geht erwiesenermaßen mit einem geringeren BMI (Body Mass Index) einher. Außerdem kann eine gesunde und ausgewogene Zusammenstellung pflanzlicher Lebensmittel mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen Zivilisationskrankheiten vorbeugen und ihnen sogar entgegenwirken.
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